Krankenhäuser in Bayern

In Bayern existiert ein flächendeckendes Netz von Krankenhäusern, das für die Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe stationäre Versorgung gewährleistet. Den Ersatzkassenversicherten stehen derzeit 393 zugelassene Krankenhäuser mit insgesamt 73.211 Betten und 4.858 Plätzen zur Verfügung.

Darunter befinden sich 7 Hochschulkliniken in München (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Klinikum der TU München mit dem Deutschen Herzzentrum), Regensburg, Erlangen, Augsburg und Würzburg sowie 28 Vertragskrankenhäuser nach §§ 108 Nr. 3 und 109 SGB V. Die restlichen 358 Krankenhäuser sind als Plankrankenhäuser in den Krankenhausplan des Freistaates Bayern aufgenommen.

Mehr als die Hälfte der Plankrankenhäuser befindet sich in öffentlicher Trägerschaft, etwa 30 Prozent wird in privater Trägerschaft und der Rest freigemeinnützig geführt.

Die Anzahl der Krankenhäuser in Bayern nahm in den vergangenen Jahren leicht zu, wobei die Gesamtbettenkapazität rückläufig ist. Ein Aufwuchs erfolgte vor allem in den psychosomatischen und psychiatrischen Disziplinen. Die Zahl der Krankenhäuser mit rein psychosomatischer bzw. psychiatrischer Fachrichtung hat sich im Zeitraum von 2010 bis 2026 von 58 auf 102 Kliniken erhöht.

Krankenhäuser können im Rahmen ihres Versorgungsauftrags auch ambulant tätig werden. Handlungsfelder, Voraussetzungen und weitere Informationen hat die vdek-Verbandszentrale in einer Übersicht zusammengestellt.