Heil- und Hilfsmittel

Heilmittel

Als Heilmittel werden Maßnahmen der Physikalischen Therapie (Krankengymnastik, Physiotherapie, Massagen und medizinische Bäder), der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, der Ergotherapie sowie der medizinischen Fußpflege (Podologie) bezeichnet.

Die Ersatzkassen tragen die Kosten für medizinisch notwendige Heilmittel, soweit sie nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss von der Verordnung prinzipiell ausgeschlossen wurden. Ärzte dürfen nur diejenigen Heilmittel verordnen, die im Heilmittelkatalog als verordnungsfähig ausgewiesen sind.

Verträge über die Heilmittelabgabe schließt der vdek mit den Berufsverbänden der jeweiligen Leistungserbringergruppen auf Bundesebene. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

Zulassung als Heilmittelerbringer

Jeder Heilmittelerbringer benötigt für die Abgabe von Heilmitteln an gesetzlich Krankenversicherte eine Zulassung nach § 124 SGB V. Nähere Informationen zu den Zulassungsbedingungen sowie Informationen zu den dafür notwendigen Unterlagen finden Sie hier. Eine vertiefte Antragsberatung erfolgt durch die Berufsverbände.

Bei der Erteilung der Zulassung in Hessen handelt die vdek-Landesvertretung für die Ersatzkassen, die Bundesknappschaft und den Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung.

Für die Prüfung einer möglichen Zulassung in Hessen muss der vollständige Zulassungsantrag mindestens 4-6 Wochen vor geplanter Praxiseröffnung an die folgende Adresse gesendet werden:

vdek-Landesvertretung Hessen
Walter-Kolb-Str. 9 - 11
60594 Frankfurt / M.

Fax: 069/96 21 68 70

Sollte eine telefonische Auskunft unerlässlich sein, dann erreichen Sie uns Montag bis Donnerstag von 09:30 - 11:30 Uhr unter folgender Rufnummer: 069 - 96 21 68 79.  

 

Hilfsmittel

Als Hilfsmittel werden unter anderem Sehhilfen, Hörhilfen, Prothesen und orthopädische Hilfsmittel sowie notwendiges Zubehör bezeichnet. Produkte, die von der der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, sind im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt. Das Hilfsmittelverzeichnis wurde 2008 vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen erstellt und seitdem laufend aktualisiert.

Informationen über die Voraussetzungen zur Abgabe von Hilfsmitteln und die gültigen Festbeträge entnehmen Sie bitte dieser Übersicht.

Zur Beteiligung an Vertragsverhandlungen müssen Hilfsmittelerbringer durch eine Präqualifizierungsstelle zertifiziert sein. Die PQS Hilfsmittel - Präqualifizierungsstelle des vdek - beendet ihre Tätigkeit zum 30.4.2019. Neu- oder Veränderungsanträge wurden nur noch bis Ende 2018 angenommen und abschließend im ersten Quartal 2019 bearbeitet. Vorhandene Präqualifizierungen von Heilmittelerbringern behalten bis zum angegebenen Ablauf ihre Gültigkeit.

Ab 1.1.2019 richten Sie Ihre Anträge bitte an eine andere Präqualifizierungsstelle. Wir empfehlen Ihnen, sich mit einer neuen Präqualifizierungsstelle zeitnah in Verbindung zu setzen. Diese finden Sie zum einen auf der Homepage des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de oder direkt bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) unter www.dakks.de.