Rettungsdienst und Krankentransport

Rettungsdienst

Die Ausgaben der Krankenkassen für den Rettungsdienst (inklusive Krankentransport) haben sich seit 1992 mehr als verdreifacht und seit 2000 mehr als verdoppelt. Sie sind damit um ein Vielfaches stärker gestiegen als die Einnahmen der Krankenkassen. Vorrangig verantwortlich dafür sind zentrale Schwächen des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes, die auch durch verschiedene Novellierungen nicht behoben wurden. So fehlt weiterhin eine gesetzliche Begrenzung der Ausgabendynamik durch Anbindung an die Einnahmen der Krankenkassen. Auch orientieren sich Zuschnitt und Größe von Rettungsdienstbereichen nach wie vor grundsätzlich an kommunalen Grenzen, obwohl größere Einheiten versorgungstechnisch sinnvoll und deutlich günstiger wären.

Seit 2013 müssen die Krankenkassen zudem Vorhaltekosten für die Bewältigung von Großschadensereignissen berücksichtigen, seit 2014 die Kosten für die Aus- und Weiterbildung zum Notfallsanitäter tragen. Weiterer Grund für die Ausgabenzuwächse sind steigende Zahlungen für Notarztdienste.

Kosten Rettungsdienst in Niedersachsen

Kosten Rettungsdienst

Entwicklung der Ausgaben für den Rettungsdienst in Niedersachsen

1991 - 2015

Krankenfahrten

Grundlage für die Abrechnung von Krankenfahrten mit den gesetzlichen Krankenkassen ist eine vertragliche Vereinbarung. Diese Vereinbarung kann auf verschiedene Weise zustande kommen. Über die Mitgliedschaft bei einer Vereinigung, die bereits einen Vertrag mit den Krankenkassen hat, oder durch einen direkten Einzelvertrag mit den Krankenkassen.

Sollten Sie Mitglied einer Vereinigung sein, benötigt die Landesvertretung von dieser Vereinigung eine entsprechende Information über Ihre Mitgliedschaft und das Institutionskennzeichen, über das Sie abrechnen.

Sofern Sie den Einzelvertrag wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Ansprechpartner des vdek in Niedersachsen ist Sascha Ziegel, Tel. 05 11 / 3 03 97 - 55, sascha.ziegel@[at]vdek.com.