Rettungsdienst und Krankentransport

Rettungsdienst

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für den Rettungsdienst (inklusive Krankentransport) in Niedersachsen haben sich seit 1991 mehr als verdreifacht und sind damit um ein Vielfaches stärker gestiegen als die Einnahmen der Krankenkassen. Vorrangig verantwortlich dafür sind zentrale Schwächen des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes, die auch durch verschiedene Novellierungen nicht behoben wurden. So fehlt weiterhin eine gesetzliche Begrenzung der Ausgabendynamik durch Anbindung an die Grundlohnentwicklung. Zuschnitt und Größe von Rettungsdienstbereichen orientieren sich nach wie vor grundsätzlich an kommunalen Grenzen, obwohl größere Einheiten versorgungstechnisch sinnvoll und deutlich günstiger wären.

In den letzten beiden Jahren hat sich die ohnehin enorme Ausgabendynamik noch einmal zusätzlich verschärft, u.a. durch erheblich steigende Zahlungen für Notarztdienste. Außerdem müssen die Krankenkassen nach Änderung des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes seit 2013 auch Vorhaltekosten für die Bewältigung von Großschadensereignissen berücksichtigen.

Säulendiagramm zu Rettungsdienst: Kosten

Kosten Rettungsdienst

Entwicklung der Kosten des Rettungsdienstes in Niedersachsen

1991 - 2013

Krankenfahrten

Grundlage für die Abrechnung von Krankenfahrten mit den gesetzlichen Krankenkassen ist eine vertragliche Vereinbarung. Diese Vereinbarung kann auf verschiedene Weise zustande kommen. Über die Mitgliedschaft bei einer Vereinigung, die bereits einen Vertrag mit den Krankenkassen hat, oder durch einen direkten Einzelvertrag mit den Krankenkassen.

Sollten Sie Mitglied einer Vereinigung sein, benötigt die Landesvertretung von dieser Vereinigung eine entsprechende Information über Ihre Mitgliedschaft und das Institutionskennzeichen, über das Sie abrechnen.

Sofern Sie den Einzelvertrag wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Ansprechpartner des vdek in Niedersachsen ist Sascha Ziegel, Tel. 05 11 / 3 03 97 - 55, sascha.ziegel@[at]vdek.com.