Gestaltungsbild

Informationen für Vertragspartner

Regionale Stärke

Die Landesvertretung Thüringen des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), gegründet 1991, nimmt als Bevollmächtigte der Ersatzkassen gesetzliche Verbandsaufgaben vor Ort wahr. Dazu zählen insbesondere die Ausgestaltung der Verträge mit Leistungsanbietern und die Interessensvertretung in politischen Gremien.

Landesweit vertritt sie 606.000 Versicherte bei einem Marktanteil von rund 30 Prozent innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie stimmt sich auf Basis einer bundesweit gültigen Geschäftsordnung eng mit ihren Mitgliedskassen ab und wird organisatorisch und strategisch von der Verbandszentrale unterstützt.

Mit ihrer Erfahrung aus der Vertragspolitik verfügt sie über eine breite gesundheitspolitische Expertise. Sie ist Ansprechpartner für Landtag, Landesregierung, Kommunen und andere Entscheidungsträger. Durch Veranstaltungen, Pressemitteilungen und Publikationen wie ersatzkasse report. bringt sie ihre Analysen und Bewertungen in die Diskussion ein.

Versorgung vor Ort gestalten

Zu ihren operativen Aufgaben gehören die Vertrags- und Vergütungsvereinbarungen mit Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen. Sie ist Partner bei der Krankenhausplanung und beteiligt sich an der Bedarfsplanung für niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten. Dazu kommen die Zulassung und Qualitätsprüfungen sonstiger Leistungserbringer wie Krankengymnasten, Masseure und Logopäden.

Immer wichtiger wird die gesetzliche Pflegeversicherung. Die vdek-Landesvertretung schließt mit Pflegeheimen und ambulanten Diensten Versorgungsverträge und Vergütungsvereinbarungen. Mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung organisiert sie die Qualitätsprüfungen von Einrichtungen und veröffentlicht die Ergebnisse.

Durch differenzierte Verträge ermöglicht sie weitere Gesundheitsangebote, etwa die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe in Schulen und Kindergärten und die Versichertenberatung in Pflegestützpunkten. Zudem organisiert sie die gemeinschaftliche Förderung der Selbsthilfe und ambulanten Hospize.