Ärzte

Die Ersatzkassen in Thüringen tragen unmittelbar zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung in Thüringen bei. Die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen in Thüringen haben auf der gesetzlichen Grundlage der §§ 85, 87a und 87c des Sozialgesetzbuches Teil V (SGB V) jährlich eine Gesamtvergütung zur Finanzierung der ärztlichen Leistungen für Thüringer Versicherte zu vereinbaren.

Mit der zum 1.1.2009 in Kraft getretenen Vergütungsreform war eine deutliche Honorarsteigerung für die Thüringer Vertragsärzte verbunden. In der Zeit von 2007 zu 2013 ist die von den gesetzlichen Krankenkassen an die Thüringer Ärzte gezahlte Gesamtvergütung von rund 665 Millionen Euro auf rund 963 Millionen Euro und somit um 45 Prozent angestiegen.

Mit dieser deutlichen Honorarsteigerung wurde ein Ost-West-Angleich bei der ärztlichen Vergütung vollzogen und somit ein Standortnachteil für niederlassungswillige Vertragsärzte beseitigt. Durch die Honorarreform von 2009 bestehen somit größere finanzielle Anreize für die ärztliche Tätigkeit in Thüringen. 2013 lagen die niedergelassenen Haus- und Fachärzte beim Vergleich des erzielten Honorars je Arzt mit 253.947 Euro bzw. 231.699 Euro jeweils auf dem ersten bzw. zweiten Rang im Bundesvergleich.

Gegenüber dem Bundesdurchschnitt erzielten die niedergelassenen Hausärzte sogar rund 24 Prozent und Fachärzte rund 17 Prozent mehr Honorar als ihre Kollegen im Bundesgebiet.

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