Teamw()rk in Thüringen
Teamw()rk für Gesundheit und Arbeit
Seit 1. Januar 2026 betreut die vdek-Landesvertretung alle 12 Teamw()rk-Standorte in Thüringen
2026 startet das Programm Teamw()rk in die fünfte Förderphase. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt die vdek-Landesvertretung Thüringen die Betreuung aller 12 Programm-Standorte in Thüringen.
Die AOK Plus übergab ihre Standorte symbolisch an den vdek. Bisher hatten sich beide Kassenverbände gemeinsam im Programm engagiert. Der vdek übernimmt die Koordination im Auftrag aller Gesetzlichen Krankenkassen.
Staffelstabübergabe (v.l.n.r.): Katharina Röstel, Tim Dietrich, Franziska Peyerl (alle vdek), Inga Werneburg, Sabine Oberländer (beide AOK Plus)
Die Staffelstabübergabe fand im Rahmen des jährlichen „Teamw()rk“-Erfahrungsaustausches statt. Vertreter von Jobcentern und Kommunen diskutierten gemeinsam mit den Koordinatorinnen die Herausforderungen in der Praxis, schauten auf die vergangene Förderphase zurück und nahmen die Schwerpunkte der Förderphase V bis Ende 2028 in den Blick.
Diese steht vor allem im Zeichen der Verstetigung, der Nachhaltigkeit und in der intensiveren Kooperation mit den Kommunen. Das Programm soll fest in den Strukturen und Angeboten der Jobcenter verankert sein und nachhaltige Effekte durch noch mehr Vernetzung zeigen. Geplant sind mehr Kooperationsvereinbarungen zwischen den Jobcentern und den Kommunen, wodurch sich das GKV-Bündnis Zugang zu noch mehr Akteuren und Ressourcen verspricht, um Menschen in ihren verschiedenen Lebenswelten in Bewegung und schließlich in Arbeit zu bringen.
Auf Bundesebene starten bereits die Vorbereitungen für die Förderphase VI ab 2029. Dafür wird Förderphase V wissenschaftlich begleitet, um neue Erkenntnisse in die Weiterentwicklung des Programms ab Förderphase VI einfließen zu lassen.
Teamw()rk - Das Programm
Seit 2014 gibt es das Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“, welches vom GKV-Bündnis für Gesundheit - einer Initiative der gesetzlichen Krankenkassen - und der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen wurde. Das Ziel des Programms besteht in der Erhaltung und Stärkung der Gesundheit von arbeitslosen Menschen. Gemeinsames Ziel ist es, ihre Lebensqualität zu verbessern und ihren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Unter der neuen Dachmarke "Teamw()rk für Gesundheit und Arbeit" wird das Verzahnungsprojekt zukünftig als langfristiges Programm weitergeführt. Partner sind das GKV-Bündnis für Gesundheit, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag.
Programmziele und Zusammenarbeit
Um die Struktur- und Prozessziele zu erreichen, arbeiten die Programmpartnerinnen und -partner in einer vernetzten Struktur mit weiteren verantwortlichen Partnerinnen und Partnern auf kommunaler Ebene zusammen, um gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen zu schaffen und zu optimieren. In den regelmäßig stattfindenden Steuerungskreisen bringen neben den Jobcentern, Agenturen für Arbeit und den Krankenkassen auch Gesundheitsämter, Sportvereine, Bildungsträger und weitere wichtige kommunale Partnerinnen und Partner bedarfsbezogen ihre Ressourcen mit ein.
Das Programm in Thüringen
In Thüringen wird das Programm an 12 Standorten umgesetzt. Programmkoordinierend im Auftrag aller gesetzlichen Krankenkassen ist für alle Standorte ab 2026 die vdek-Landesvertretung Thüringen.
Die vdek-Landesvertretung Thüringen begleitet die Jobcenter im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Nordhausen seit Juli 2017. Im April 2018 kamen außerdem die Jobcenter Altenburger Land und Saale-Holzland Kreis in die Zusammenarbeit dazu. Mit Übergang in die Förderphase III übernahm die vdek-Landesvertretung Thüringen 2023 zudem die Koordination für das Jobcenter Wartburgkreis. Ab Start der Förderphase V zum 1. Januar 2026 betreut der vdek in Thüringen alle 12 Standorte.
Aus der Zusammenarbeit mit den Jobcentern entwickelten sich neben der kommunalen Vernetzung auch verhaltenspräventive Angebote aus den Themenfeldern Ernährung, Bewegung und Stärkung der psychischen Gesundheit an den Standorten. Seit 2022 stehen den Jobcentern darüber hinaus Themenhefte zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.
Der jährliche Erfahrungsaustausch (EAT) mit allen Standorten in Thüringen wird unter der Zusammenarbeit der Programmkoordinierenden, der BA Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, des TMSGAF und der ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit Thüringen geplant und umgesetzt.