GKV-Bündnis für Gesundheit

Das GKV-Bündnis für Gesundheit wurde von den gesetzlichen Krankenversicherungen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von präventiven und gesundheitsförderlichen Maßnahmen in den Lebenswelten gegründet. Dabei werden sowohl Projekte aus den Bereichen Strukturaufbau, Vernetzung und Maßnahmen für sozial und gesundheitlich benachteiligte Zielgruppen als auch Projekte zur Qualitätssicherung und Evaluation gefördert.

Logo GKV-Bündnis für Gesundheit, Links im Bild ist ein Kreis aus Punkten in sechs Farben (jeweils ein Feld in hellem und dunklem Grün und Blau sowie eines Rot und in Gelb). Schriftzug "GKV-Bündnis für Gesundheit" steht rechts daneben in dunklem Grau.

Hier kommen Sie mit nur einem Klick zur Webseite des GKV-Bündnisses und hier   finden Sie spezifischere Informationen zu bestehenden Maßnahmen und Projekten für das Land Thüringen.

Bündnisaktivitäten

Seit mehreren Jahren besteht ein bundesweites Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt, welches durch die Kooperation von  Krankenkassen mit den Jobcentern und Agenturen für Arbeit im Land die gesundheitliche Situation arbeitsloser Menschen in den Fokus nimmt und verbessern will.

Neben dem GKV-Spitzenverband, der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Deutschen Landkreistag (DLT) und dem Deutschen Städtetag (DST) begleitet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Projekt im GKV-Auftrag: Sie unterstützt die Standorte, übernimmt die bundesweite Koordination und betreut die Evaluation.

In Thüringen nehmen aktuell 13 Jobcenter und Agenturen für Arbeit in verschiedenen Landkreisen teil. Die vdek-Landesvertretung Thüringen begleitet in der Rolle als GKV-Federführung die Jobcenter im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Nordhausen seit Juli 2017. Im April 2018 stiegen außerdem die Jobcenter Altenburger Land und Saale-Holzland Kreis in die Zusammenarbeit ein.

Nach rund zweieinhalb Jahren Projektzeit endete zum 31.12.2019 die erste Förderphase. In dieser Zeit wurde das Modellprojekt inhaltlich stetig weiterentwickelt und startete am 01.01.2020 in die zweite Förderphase. Die Zusammenarbeit zwischen der vdek-Landesvertretung Thüringen als GKV-Federführung und den vier Projektstandorten Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen, dem Altenburger Land und dem Saale-Holzland-Kreis wurde nahtlos weitergeführt und die Kooperationsvereinbarungen bis Ende 2022 verlängert.

Unterzeichnung des Vertrages zur Verlängerung des Präventionsprojekte

Der Vertrag wird verlängert.

Bei der Vertragsunterzeichnung im Jobcenter des Saale-Holzland-Kreises.

Die Mitglieder des Steuerungskreises zur Umsetzung des Projektes mit Vertretern des Jobcenters, des Gesundheitsamtes und der Gesetzlichen Krankenversicherung

Thomas Handschuh, der Geschäftsführer des Jobcenters Saale-Holzland-Kreis

„Mit den Erfahrungen des Verbandes in der Gesundheitsprävention ist es gelungen, durch bedarfsorientierte Maßnahmen die Gesundheitsorientierung in den Beratungs- und Vermittlungsprozess für arbeitslose Menschen einfließen zu lassen. Die Maßnahmen sind geeignet die gesundheitlichen Risiken anhaltender Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Da gesundheitliche Einschränkungen den beruflichen Einstieg deutlich erschweren, sind die Kurse auch aus Sicht des Jobcenters wertvoll. Teilnehmer kommen nach Abschluss und „Durchhalten“ in einer Maßnahme mit mehr Zutrauen zu uns. Wir wollen das nutzen und auf die Jobsuche übertragen."

Förderprogramm

Weiterhin gibt es ein Förderprogramm, welches kommunal, landesweit und auch bundesweit einen Beitrag zur Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderungen in den Ländern leistet. Die gesetzlichen Krankenkassen ergänzen mit dem Programm das Unterstützungsangebot, wobei vor allem die Kommunen im Vordergrund stehen die mit gesundheitlichen oder sozialen Problemlagen zu kämpfen haben. Darüber hinaus sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen stärker von gesundheitsfördernden Maßnahmen profitieren.