23. Ausgabe der vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens liefert Zahlen, Daten und Fakten auf einen Blick

Wie entwickeln sich Bevölkerung und Lebenserwartung? Wie verändert sich die Anzahl und Vergütung von Ärzten und Apotheken? Wie hoch sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) z. B. für Krankenhaus-behandlungen, Prävention oder Selbsthilfeförderung? Inwiefern führt der Morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) zu Wettbewerbs-verzerrungen in der Kassenlandschaft? Welche Veränderungen gibt es in der sozialen Pflegeversicherung? Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortet die aktuell erschienene 23. Ausgabe der „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2018/2019“. Das Nachschlagewerk enthält eine umfangreiche Sammlung von Zahlen, Daten und Fakten über das deutsche Gesundheits- und Pflegewesen.

So belegt die 23. Ausgabe für das Jahr 2017, dass die meisten Beitragsmittel (74,9 Mrd. Euro = 34,4 Prozent) erneut für Krankenhausbehandlungen ausgegeben wurden, gefolgt von den Kosten für ärztliche Behandlungen (38,1 Mrd. Euro = 17,5 Prozent) und Arzneimittel (37,7 Mrd. Euro = 17,3 Prozent). Die Ausgaben für Prävention haben sich seit 2014 fast verdoppelt (+77,4 Prozent). Insgesamt befanden sich die Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung 2017 mit 217,8 Mrd. Euro auf einem weiteren historischen Höchststand  (+3,52 Prozent ggü. 2016).

In Deutschland gab es 2017 rund 147.000 Vertragsärzte. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,89 Prozent ggü. dem Vorjahr.

Auch zum Morbiditätsbedingten Risikostrukturausgleich liefern die „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2018/2019“ interessante Erkenntnisse. Hierbei wird deutlich, dass die sehr unterschiedlichen Deckungsgrade nach den Morbi-RSA-Kriterien seit 2011 zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der GKV geführt haben.

„Eine Grafik ist häufig aussagekräftiger als ein Fachtext, denn durch sie lassen sich Entwicklungen im zeitlichen Verlauf schnell erfassen. Die vdek-Basisdaten dienen auch daher als kompetentes Nachschlagewerk für das Gesundheitswesen einschl. Pflege“, so Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen.

Kontakt

Heike Kronenberg und
Saskia Powell
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hessen

Tel.: 0 69 / 96 21 68 - 20
E-Mail: Heike.kronenberg@vdek.com