Gesetzliche Krankenkassen in Hessen schaffen neue zentrale Förderstelle

Die Gesetzlichen Krankenkassen in Hessen schaffen zusätzliche Strukturen, um die Umsetzung des Präventionsgesetzes landesweit noch besser zu unterstützen. Ab Mitte 2019 wird die Umsetzung zielgruppenspezifischer Interventionsprogramme auf kommunaler Ebene besonders gefördert. Hierfür wurde zum 01.05.2019 eine zentrale Anlaufstelle im Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit Hessen geschaffen, die interessierte Kommunen bei fachlich-inhaltlichen Fragen sowie zu den Voraussetzungen und Kriterien für eine Förderung berät.

In den kommenden vier Jahren unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen mit bis zu 2,86 Millionen Euro kommunale Projekte der Gesundheitsförderung für sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen. Dies sind vor allem Maßnahmen für Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien.

Alle Kreise und kreisfreien Städte können einen Antrag stellen. Für die kommenden vier Jahre stehen jeder Kommune, die ein qualitativ hochwertiges Konzept einreicht, bis zu 110.000 Euro für ihre Vorhaben zur Verfügung. Diese Förderung setzt auch einen Eigenanteil der Kommune voraus, der zeitlich abgestuft bei 20 bzw. 30 Prozent liegt.

Programmbüros beraten interessierte Kommunen

Das Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit ist die zentrale Anlaufstelle und informiert über die Förderkriterien und –bedingungen. Außerdem hilft es interessierten Kommunen bei der Antragsstellung.

In Hessen ist das Programmbüro beim Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) angesiedelt:

Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit Hessen
Frau Vanessa Gabrysch
c/o Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hessen
Walter-Kolb-Straße 9-11
60594 Frankfurt
vanessa.gabrysch@vdek.com
Tel.: 069 / 962168 -74
Fax: 069 / 962168 -70

Das Vorhaben ist Teil eines größeren Förderprogramms des „GKV-Bündnisses für Gesundheit“, das Anfang des Jahres startete und bundesweit von allen 109 gesetzlichen Krankenkassen getragen wird. Während es im ersten Teil des Programms um den Aufbau von gesundheitsförderlichen Strukturen in sozial benachteiligten Kommunen ging, richtet sich dieses zweite Angebot nun an alle Kommunen.

Alle wichtigen Informationen zu Programmbüro und Förderprogramm finden interessierte Kommunen auf der Internetseite des GKV-Bündnisses für Gesundheit (https://www.gkv-buendnis.de/buendnisaktivitaeten/wir-in-den-laendern/hessen/projektfoerderung/).

Über das GKV-Bündnis für Gesundheit:

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Das Bündnis fördert dabei u. a. Strukturaufbau und Vernetzungsprozesse, die Entwicklung und Erprobung gesundheitfördernder Konzepte, insbesondere für sozial und gesundheitlich benachteiligte Zielgruppen, sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Evaluation. Der GKV-Spitzenverband hat gemäß § 20a Abs. 3 und 4 SGB V die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung damit beauftragt, die Aufgaben des GKV-Bündnisses für Gesundheit mit Mitteln der Krankenkassen umzusetzen. Weitere Informationen: www.gkv-buendnis.de

Kontakt

Heike Kronenberg
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hessen

Tel.: 0 69 / 96 21 68 - 20
E-Mail: heike.kronenberg@vdek.com