Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

3D Illustration - Corona Virus

Durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 („Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“) breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 ("Corona virus disease 2019") immer weiter aus.

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie

Der vdek berichtet über seine Homepages und über Twitter zu der Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) sowie für die weiteren GKV-Verbände.
Aktuelle bundesweit relevante Informationen zu diesem Thema sind auf der Homepage der vdek-Zentrale abrufbar.


Aktuelle Informationen für Rheinland-Pfalz:

Auf der Seite der Landesregierung finden alle Rheinland-Pfälzer Informationen und Hinweise zum Coronavirus SARS-CoV-2 in Rheinland-Pfalz:

https://msagd.rlp.de

 

Aktuelle Informationen für Leistungserbringer in Rheinland-Pfalz

Neben den Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sind auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und deren Vertragspartnern neue Lösungen erforderlich, damit die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung führen. Hierfür wurden auf Bundesebene im Rahmen des Gesetzes zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen (COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz) Regelungen getroffen. Diese sowie Informationen, Antragsformulare und regionale Zuständigkeiten sind auf der Seite des GKV-Spitzenverbandes abrufbar. Bitte übermitteln Sie die Anträge ausschließlich per E-Mail.

Heilmittelrettungsschirm

Auf Grundlage der am 05.05.2020 in Kraft getretene Schutzverordnung (COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung –COVID-19VSt-SchutzV) hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für die rund 70.000 Heilmittelerbringer in Deutschland geschaffen. Physiotherapeuten, Sprachtherapeuten, Ergotherapeuten, Podologen und Ernährungstherapeuten, konnten bis zum 30. Juni 2020 eine Ausgleichszahlung beantragen, um die Einbußen durch ausgefallene Behandlungstermine, insbesondere aus der Anfangszeit der Kontaktbeschränkungen, sowie den Rückgang der ärztlichen Verordnungen auszugleichen.

Schnelle und unkomplizierte Organisation in Rheinalnd-Pfalz

Die Heilmittelerbringer in Rheinland-Pfalz nahmen den Schutzschirm gut an und reichten zahlreiche Anträge ein. Für die Auszahlung sind die Arbeitsgemeinschaften Heilmittelzulassung (ARGE) in den Bundesländern zuständig, zu denen sich die gesetzlichen Krankenkassen auch in Rheinland-Pfalz (unter Geschäftsführung vdek) zusammengeschlossen haben. Die Auszahlung der Gelder konnte schnell und unkompliziert organisiert werden. Die Anträge gingen je nach Postleitzahl an die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse, die vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz, oder die IKK Südwest. Der Zuschuss ist als Einmalzahlung ausgelegt und wurde unabhängig von anderen Fördermaßnahmen gewährt. Zugelassene Therapieeinrichtungen, die 2019 bereits Behandlungen erbracht haben, erhielten 40 Prozent der Vergütung, die sie im vierten Quartal 2019 bei den Krankenkassen abgerechnet hatten. Wer erst in diesem Jahr zugelassen wurde, erhielt einen pauschalen Zuschuss von 1.500 Euro bis zu 4.500 Euro.

Soziale Pflegeversicherung

Erstattungsverfahren für Pflegeeinrichtungen bei COVID-19-bedingten Mehraufwendungen und Mindereinnahmen

Die finanziellen Belastungen der Pflegeeinrichtungen werden nach Paragraf  150 Absatz 3 SGB XI durch den Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung erstattet. Der Erstattungsanspruch umfasst Mehraufwendungen und Mindereinnahmen in Bezug auf die Leistungserbringung nach dem SGB XI sowie dem SGB V; dazu gehören: Personalmehraufwendungen, erhöhte Sachmittelaufwendungen insbesondere wegen infektionshygienischer Schutzmaßnahmen, Einnahmeausfälle bei ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten, Einnahmeausfälle bei stationären Pflegeeinrichtungen aufgrund von SARS-CoV-2-bedingten Leistungseinschränkungen.

Die Regelung gilt für alle nach Paragraf 72 SGB XI zugelassenen ambulanten Pflegediensten (inklusive der HKP-Leistungen) und stationären Pflegeeinrichtungen, einschließlich der Betreuungsdienste nach Paragraf 71 Absatz 1a SGB XI sowie  Hospize, die nach Paragraf 72 SGB XI der zugelassenen Pflegeeinrichtungen für Patienten mit unheilbaren Krankheiten in der letzten Lebensphase eine palliativ-pflegerische Versorgung und Betreuung sicherstellen.

Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz bei Rückfragen und zur Antragstellung für Einrichtungen, die federführend durch den vdek betreut werden, ist das Fachzentrum Pflege der DAK-Gesundheit. Die Antragsformulare sind auf der Homepage der DAK-Gesundheit abrufbar. Die DAK-Gesundheit hat für alle Rückfragen zur Antragstellung und weitere Informationen eine Servicenummer (040/325 325- 580) eingerichtet.

 

Informationen zu den Festlegungen:

Anzeige einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung infolge des Coronavirus SARS-CoV-2

Im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung, infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, ist der Träger einer nach § 72 SGB XI zugelassenen Pflegeeinrichtung entsprechend § 150 Absatz 1 SGB XI verpflichtet, diese umgehend den Pflegekassen anzuzeigen. Sofern Ihre Einrichtung betroffen ist, bitten wir Sie, das beigefügte Formular auszufüllen und per Mail an Ihre federführende Pflegekasse zu senden (siehe beigefügte Liste zuständige Ansprechpartner).

Bitte beachten Sie, dass die Pflegekassen jeweils ein Funktionspostfach benannt haben. So ist sichergestellt, dass die Pflegekassen kurzfristig auf Ihre Meldung reagieren können. Das Funktionspostfach des vdek in Rheinland-Pfalz erreichen Sie unter folgender Adresse: RLP_Anzeige_Covid19@vdek.com