Stationäre Versorgung

Ärzte im Operationssal

Bei der Krankenhausplanung muss ein schwieriger Spagat gemeistert werden. Auf der einen Seite sollen Krankenhäuser für die Bevölkerung nah und gut erreichbar sein. Auf der anderen Seite ist es immens wichtig, die Qualität an jedem einzelnen Standort hochzuhalten, denn Qualität darf nicht vom Wohnort abhängig sein! Dabei geht es nicht nur um eine entsprechende Infrastruktur und Ausrüstung vor Ort, sondern auch um genügend qualifiziertes Fachpersonal. Da sowohl die finanziellen Mittel als auch das Personal nur begrenzt verfügbar sind, geht es darum, die vorhandenen Kapazitäten sinnvoll auf möglichst viele Standorte im ganzen Land zu verteilen, ohne dass die Qualität darunter leidet. Keine leichte Aufgabe! Wie steht es um die stationäre Versorgung in Rheinland-Pfalz?

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 87 Krankenhäuser mit mehr als 110 Standorten, die Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stationär und in ausgewählten Fällen auch ambulant behandeln.

Die rheinland-pfälzische Krankenhauslandschaft besteht aus fünf Versorgungsgebieten:

  • Mittelrhein-Westerwald,

  • Rheinhessen-Nahe,

  • Rheinpfalz,

  • Westpfalz und

  • Trier.

Die Universitätsklinik der Johannes Gutenberg Universität ist die einzige Hochschulklinik in Rheinland-Pfalz.

Die weiteren Krankenhäuser sind in den Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Hinzu kommen elf Vertragskrankenhäuser, die einen Versorgungsvertrag gemäß §§ 108/109 SGB V mit den Krankenkassen und deren Verbänden in Rheinland-Pfalz geschlossen haben.

Zahlen, Daten, Fakten

Analyse

 

Zahlen und Grafiken sagen manchmal mehr als Worte.

Interessante Daten zur stationären Versorgung in Rheinland-Pfalz gibt es hier.

Forsa-Umfrage: Fahrzeiten zu einer spezialisierten Klinik

Stift, Brille und Papiere auf einem Sitzungstisch

Eine vom vdek in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, welche Fahrzeiten Versicherte in Kauf nehmen, wenn sie dafür in einer spezialisierten Klinik behandelt werden. Befragt wurden 1.004 gesetzlich Krankenversicherte ab 18 Jahren in Form einer Online-Befragung. Mehr zu den Fahrzeiten und den anderen Ergebnissen der Umfrage hier.

Interview: Corona, Reformbedarf und Digitalisierung

Quelle: Tobias Vollmer
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG.

 

Auch nach Corona ist eine qualitativ hochwertige Stationäre Versorgung essenziell für unser Gesundheitssystem.

Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), hat mit uns über die Herausforderungen und Potentiale gesprochen. Mehr

Positionen der Ersatzkassen und des vdek in RLP

Krankenhausplanung - Qualität statt Quantität

Orthopäden im Operationssaal mit modernen arthroskopischen Werkzeugen

Jahrelang wurde diskutiert, wie die bestehenden Krankenhausstrukturen möglichst erhalten bleiben können. Aber neu ist nicht immer schlecht- im Gegenteil! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Strukturen zu verschlanken und dabei vor allem die Qualität in den Vordergrund zu rücken. Mehr

Martin Schneider

Qualität darf nicht vom Wohnort abhängig sein!

Kommentar Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung

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vdek-Pressemitteilungen zur stationären Versorgung

  1. Wo finde ich ein geeignetes Krankenhaus? Digitale Karte des vdek hilft bei der Suche

    Pressemitteilung

    Knie-OP, Nierentransplantation, die Versorgung von Neugeborenen mit starkem Untergewicht – das sind drei von sieben komplexen Leistungen, für die es Mindestmengenregelungen gibt. Sie dürfen also nur in Kliniken angeboten werden, die eine bestimmte Mindestanzahl der jeweiligen Leistung durchführen. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hat der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) interaktive Landkarten veröffentlicht, die alle Krankenhäuser zeigen, die die Vorgaben erfüllen. » Lesen

  2. Moderne Versorgung in strukturschwachen Regionen flankieren durch: Aufbau regionaler Gesundheitszentren, gezielte Digitalisierung, mehr Delegation

    Pressemitteilung

    Um die flächendeckende ambulant-ärztliche Versorgung zukunftssicher zu gestalten, geht es darum, „die Gesundheitsversorgung stärker zu bündeln“, betont Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), auf der diesjährigen Neujahrs-Pressekonferenz. Eine vom vdek in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt, dass auch die Versicherten diesen Vorschlägen offen gegenüberstehen. » Lesen

  3. vdek fordert: Regierungskoalition muss Krankenhauslandschaft reformieren

    Pressemitteilung

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) appelliert an SPD, Grüne und FDP, in ihrem Koalitionsvertrag eine Krankenhausstrukturreform festzuschreiben. „Der künftig zunehmende Personalmangel in der Krankenhauspflege, Überversorgung in Ballungsgebieten und drohende Unterversorgung in ländlichen Regionen sind Probleme, die von der Politik angegangen werden müssen“, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

  4. vdek fordert rasche Reform der Krankenhausstrukturen nach der Bundestagswahl

    Pressemitteilung

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert die Politik auf, nach der Bundestagswahl eine Reform der Krankenhausstrukturen anzugehen. Durch Konzentration auf weniger Standorte müsse die Qualität der Versorgung erhöht und die Leistungsfähigkeit der Versorgungsstrukturen langfristig gesichert werden, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Ein aktuelles Gutachten des IGES Instituts stützt die Forderungen. » Lesen

  5. Krankenkassenverbände fordern mehr Investitionsmittel für Krankenhäuser und neue Strukturen in Rheinland-Pfalz

    Das Land Rheinland-Pfalz investiert erneut nicht genug finanzielle Mittel in seine Krankenhäuser. Darauf weisen die Krankenkassen und deren Verbände in Rheinland-Pfalz einmal mehr hin. Für 2021 plant das Land insgesamt 128 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr 6,48 Prozent Erhöhung der Investitionsmittel für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz (zusammengesetzt aus der Einzelförderung von 66 Millionen Euro und der Pauschalförderung von rund 62 Millionen Euro). » Lesen