Stationäre Versorgung

Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz

Ärzte im Operationssal

Bei der Krankenhausplanung muss ein schwieriger Spagat gemeistert werden. Auf der einen Seite sollen Krankenhäuser für die Bevölkerung nah und gut erreichbar sein. Auf der anderen Seite ist es immens wichtig, die Qualität an jedem einzelnen Standort hochzuhalten, denn Qualität darf nicht vom Wohnort abhängig sein! Dabei geht es nicht nur um eine entsprechende Infrastruktur und Ausrüstung vor Ort, sondern auch um genügend qualifiziertes Fachpersonal. Da sowohl die finanziellen Mittel als auch das Personal nur begrenzt verfügbar sind, geht es darum, die vorhandenen Kapazitäten sinnvoll auf möglichst viele Standorte im ganzen Land zu verteilen, ohne dass die Qualität darunter leidet. Keine leichte Aufgabe! Wie steht es um die stationäre Versorgung in Rheinland-Pfalz?

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 87 Krankenhäuser mit mehr als 110 Standorten, die Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stationär und in ausgewählten Fällen auch ambulant behandeln.

Die rheinland-pfälzische Krankenhauslandschaft besteht aus fünf Versorgungsgebieten:

  • Mittelrhein-Westerwald,

  • Rheinhessen-Nahe,

  • Rheinpfalz,

  • Westpfalz und

  • Trier.

Die Universitätsklinik der Johannes Gutenberg Universität ist die einzige Hochschulklinik in Rheinland-Pfalz.

Die weiteren Krankenhäuser sind in den Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Hinzu kommen elf Vertragskrankenhäuser, die einen Versorgungsvertrag gemäß §§ 108/109 SGB V mit den Krankenkassen und deren Verbänden in Rheinland-Pfalz geschlossen haben.

  1. vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner auf der vdek-Neujahrs-Pressekonferenz 2023
    vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner zur Gesundheitspolitik 2023

    „Mehr Qualität in der Versorgung – Beitragsgelder zielgerichtet einsetzen“ / Im Fokus: Krankenhausreform und Reform der psychotherapeutischen Versorgung

    Bei den anstehenden Reformen in der Versorgung komme es darauf an, die Beitragsgelder richtig einzusetzen und die Versorgungsstrukturen und –prozesse modern und in hoher Qualität zu gestalten, betonte vdek-Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) Ulrike Elsner auf der diesjährigen Neujahrs-Pressekonferenz. „Allein mit mehr Geld verbessern wir nicht die Versorgung. Und die Versorgung muss auch bezahlbar bleiben“, so Elsner. » Lesen

Interaktive Mindestmengenkarte

Interaktive Karte zur Mindestmengenversorgung

Behandlungen, die von den Mindestmengenregelungen erfasst sind, dürfen nur in Kliniken angeboten werden, die jährlich eine bestimmte Mindestanzahl der jeweiligen Leistung durchführen und somit über die entsprechende Erfahrung verfügen. Das senkt die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen und steigert die Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten. Unsere interaktive Mindestmengenkarte gibt einen Überblick über alle Kliniken, die die entsprechenden Eingriffe durchführen dürfen. Zur Karte geht es hier.

Zahlen, Daten, Fakten

Analyse

 

Zahlen und Grafiken sagen manchmal mehr als Worte.

Interessante Daten zur stationären Versorgung in Rheinland-Pfalz gibt es hier.

Forsa-Umfrage: Fahrzeiten zu einer spezialisierten Klinik

Stift, Brille und Papiere auf einem Sitzungstisch

Eine vom vdek in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, welche Fahrzeiten Versicherte in Kauf nehmen, wenn sie dafür in einer spezialisierten Klinik behandelt werden. Befragt wurden 1.004 gesetzlich Krankenversicherte ab 18 Jahren in Form einer Online-Befragung. Mehr zu den Fahrzeiten und den anderen Ergebnissen der Umfrage hier.

Interview: Corona, Reformbedarf und Digitalisierung

Quelle: Tobias Vollmer
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG.

 

Auch nach Corona ist eine qualitativ hochwertige Stationäre Versorgung essenziell für unser Gesundheitssystem.

Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), hat mit uns über die Herausforderungen und Potentiale gesprochen. Mehr

Krankenhausplanung - Qualität statt Quantität

Orthopäden im Operationssaal mit modernen arthroskopischen Werkzeugen

Jahrelang wurde diskutiert, wie die bestehenden Krankenhausstrukturen möglichst erhalten bleiben können. Aber neu ist nicht immer schlecht- im Gegenteil! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Strukturen zu verschlanken und dabei vor allem die Qualität in den Vordergrund zu rücken. Mehr

Martin Schneider

Qualität darf nicht vom Wohnort abhängig sein!

Kommentar Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung

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vdek-Pressemitteilungen zur stationären Versorgung

  1. Porträt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek
    Beratungen über Krankenhausreform mit Ländern

    vdek appelliert an Bund und Länder: Chance für umfassende Krankenhausreform nutzen, bei Umsetzung an einem Strang ziehen

    Bundesgesundheitsminister Lauterbach, Regierungsfraktion und Bundesländer beraten über die Vorschläge der Expertenkommission für eine umfassende Krankenhausreform. Die vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner betont: Gelingen kann die Reform nur, wenn sie „als Gesamtpaket angegangen wird und die Länder durch eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung und eine angemessene Finanzierung der Investitionskosten mitziehen“. » Lesen

  2. Logo des vdek
    Fachkräftemangel

    vdek fordert Modernisierung der ambulant-stationären Versorgungsstrukturen. Ersatzkassen schlagen Modell der Regionalen Gesundheitszentren (RGZ) vor

    „Um die flächendeckende Versorgung bei zunehmendem Fachkräftemangel aufrechtzuerhalten, brauchen wir neue moderne Versorgungsstrukturen und ein neues Miteinander der medizinischen Professionen im Gesundheitswesen“, sagte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich des 126. Deutschen Ärztetages. „Insbesondere in strukturschwachen Regionen brauchen wir intelligente Lösungen“, so Elsner. » Lesen

  3. Interaktive Karte zur Mindestmengenversorgung
    Mindestmengen verbessern Qualität der Krankenhausversorgung

    Wo finde ich ein geeignetes Krankenhaus? Digitale Karte des vdek hilft bei der Suche

    Knie-OP, Nierentransplantation, die Versorgung von Neugeborenen mit starkem Untergewicht – das sind drei von sieben komplexen Leistungen, für die es Mindestmengenregelungen gibt. Sie dürfen also nur in Kliniken angeboten werden, die eine bestimmte Mindestanzahl der jeweiligen Leistung durchführen. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hat der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) interaktive Landkarten veröffentlicht, die alle Krankenhäuser zeigen, die die Vorgaben erfüllen. » Lesen

  4. großer Tisch an dem im Hintergrund 3 Personen sitzen, im Vordergrund liegt eine Brille auf dem Tisch
    Forsa-Umfrage des vdek: „Neue Wege in der ambulant-ärztlichen Versorgung“

    Moderne Versorgung in strukturschwachen Regionen flankieren durch: Aufbau regionaler Gesundheitszentren, gezielte Digitalisierung, mehr Delegation

    Um die flächendeckende ambulant-ärztliche Versorgung zukunftssicher zu gestalten, geht es darum, „die Gesundheitsversorgung stärker zu bündeln“, betont Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), auf der diesjährigen Neujahrs-Pressekonferenz. Eine vom vdek in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt, dass auch die Versicherten diesen Vorschlägen offen gegenüberstehen. » Lesen

  5. Krankenhaus
    Koalitionsverhandlungen

    vdek fordert: Regierungskoalition muss Krankenhauslandschaft reformieren

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) appelliert an SPD, Grüne und FDP, in ihrem Koalitionsvertrag eine Krankenhausstrukturreform festzuschreiben. „Der künftig zunehmende Personalmangel in der Krankenhauspflege, Überversorgung in Ballungsgebieten und drohende Unterversorgung in ländlichen Regionen sind Probleme, die von der Politik angegangen werden müssen“, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

  6. Ein Sitzungstisch, auf dem Stift, Papier und Brille liegen
    IGES-Gutachten vorgestellt

    vdek fordert rasche Reform der Krankenhausstrukturen nach der Bundestagswahl

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert die Politik auf, nach der Bundestagswahl eine Reform der Krankenhausstrukturen anzugehen. Durch Konzentration auf weniger Standorte müsse die Qualität der Versorgung erhöht und die Leistungsfähigkeit der Versorgungsstrukturen langfristig gesichert werden, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Ein aktuelles Gutachten des IGES Instituts stützt die Forderungen. » Lesen

  7. Logo des vdek

    Krankenkassenverbände fordern mehr Investitionsmittel für Krankenhäuser und neue Strukturen in Rheinland-Pfalz

    Das Land Rheinland-Pfalz investiert erneut nicht genug finanzielle Mittel in seine Krankenhäuser. Darauf weisen die Krankenkassen und deren Verbände in Rheinland-Pfalz einmal mehr hin. Für 2021 plant das Land insgesamt 128 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr 6,48 Prozent Erhöhung der Investitionsmittel für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz (zusammengesetzt aus der Einzelförderung von 66 Millionen Euro und der Pauschalförderung von rund 62 Millionen Euro). » Lesen