Präventionskurse

Fitnesskurs mit Gymnastikbällen

Viele, besonders die chronischen Krankheiten, lassen sich durch eine gesunde Lebensführung vermeiden. Deshalb fördern die Ersatzkassen die Teilnahme an Präventionsangeboten und unterstützen Präventionsprojekte.

Die Ersatzkassen bieten selbst Kurse zu verschiedenen Präventionsthemen wie Bewegung, Ernährung, Entspannung und Suchtmittelkonsum an oder bezuschussen die Teilnahme ihrer Versicherten an Kursen anderer Anbieter.

Zentrale Prüfstelle Prävention

Seit dem 1. Januar 2014 werden Präventionskurse und Anbieter bundesweit zentral und kassenartenübergreifend geprüft. Anbieter von Präventionsmaßnahmen profitieren vom zentralen und einheitlichen Prüfverfahren, da eine einmalige und kostenfreie Zertifizierung für alle kooperierenden Krankenkassen gilt. Kursanbieter können ihre Unterlagen auf dem Qualitätsportal der neuen Zentrale Prüfstelle Prävention hochladen und für die Prüfung einreichen. Prüfstelle

Fragen rund um die Einreichung und Prüfung von Kursangeboten beantworten auch kompetente Gesprächspartner unter der zentralen

Info-Hotline 0201/5 65 82 90

in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr.

Förderung durch das Präventionsgesetz

Am 25. Juli 2015 ist das „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“ in weiten Teilen in Kraft getreten. Prävention und Gesundheitsförderung erhalten dadurch einen größeren Stellenwert. Insbesondere die Gesundheitsförderung in Lebenswelten, den sogenannten Settings, wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen und Betrieben wird gestärkt.

Leitfaden Prävention

Im Leitfaden Prävention sind die inhaltlichen Handlungsfelder und die qualitativen Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention (Individualprävention, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten) und der betrieblichen Gesundheitsförderung festgelegt, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten. Der Leitfaden bildet die Grundlage, um die Versicherten zu unter-stützen, Krankheitsrisiken möglichst frühzeitig vorzubeugen und ihre gesundheitlichen Potenziale und Ressourcen zu stärken. Maßnahmen, die nicht den in diesem Leitfaden dargestellten Handlungsfeldern entsprechen, dürfen von den Krankenkassen nicht durchgeführt oder gefördert werden.


Das Inkrafttreten des Präventionsgesetzes, die Neufassung der Präventions- und Gesundheitsförderungsziele ab dem Jahr 2019 sowie die wachsende Vielfalt neuer interdisziplinärer Studien- und Masterstudiengänge erforderten eine Überarbeitung des Leitfadens Prävention. Zusammen mit den Verbänden der Krankenkassen hat der GKV-Spitzenverband den Leitfaden aktualisiert und weiterentwickelt. Erstmalig erscheint hiermit der Leitfaden Prävention nach § 20 SGB V und der Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen gemäß § 5 SGB XI gemeinsam in einer Version:

Cover Leitfaden Prävention Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V und Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI

GKV-Spitzenverband Leitfaden Prävention

Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V und in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI

Präventionsbericht

Eine Übersicht über die Präventionsaktivitäten der gesetzlichen Krankenkassen finden Sie in dem jährlich erscheinenden Präventionsbericht. Den aktuellen Bericht könne Sie hier herunterladen: