Mammographie-Screening

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. In Sachsen sind jährlich rund 2.700 Frauen betroffen, rund ein Drittel davon stirbt an der Erkrankung.

Verhindern lässt sich Brustkrebs nicht. Ein frühzeitiges Erkennen kann aber die Sterblichkeit senken. Zu diesem Zweck wurde in Deutschland nach einem Beschluss des Bundestages seit 2005 ein nationales Programm zur Brustkrebsvorsorge aufgebaut, das Mammographie-Screening.

Mammographie in Sachsen

2007 startete das Screening in Sachsen. Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren können an dem Programm teilnehmen. Die Teilnehmerrate der von den Krankenkassen finanzierten Reihenuntersuchung liegt im Freistaat zwischen 61 und 71 Prozent. Sachsen erreicht damit die höchste Teilnehmerrate im Bundesgebiet.

Derzeit haben in Sachsen 608.000 Frauen alle zwei Jahre Anspruch auf die radiologische Vorsorge. Dazu wurden im vergangenen Jahr rund 460.000 Einladungen und Erinnerungen an die Teilnahmeberechtigten durch die koordinierende Zentrale Stelle in Chemnitz verschickt. Darüber hinaus steht eine Telefon-Hotline zur Verfügung. Das Mammographie-Screening wird derzeit an 18 festen Standorten und durch vier mobile Einheiten angeboten.

Informationen zum Mammographie-Screening in Sachsen sind hier erhältlich:

Zentrale Stelle Mammographie-Screening

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Sachsen

Carl-Hamel-Straße 3

09116 Chemnitz

Hotline: 0371 / 91 85 09 99

eMail: zentrale-stelle@zsmammo-sachsen.de

Foto: Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Hier geht es zur Internetseite der Zentralen Stelle Mammographie-Screening:

www.kvs-sachsen.de

Screening-Qualität

Das Screening ermöglicht eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung von Brustkrebs. Kleinste Tumore werden entdeckt, die weder beim Selbstabtasten noch beim Facharzt festgestellt wurden. Bei 6,5 Prozent der Frauen wurde Brustkrebs diagnostiziert. 35 Prozent der Tumore besaßen eine Größe von weniger als zehn Millimetern.

Internationale Studien zeigen die grundsätzliche Wirksamkeit des Mammographie-Screenings bei der ausgewählten weiblichen Altersgruppe. Der Nachweis der tatsächlichen Senkung der Brustkrebssterblichkeit durch das deutsche Screening-Programm steht noch aus. Er wird in einigen Jahren abschließend möglich sein. Die bisherigen Ergebnisse stimmen indes optimistisch. Der eingeschlagene Weg sollte das Brustkrebsrisiko erheblich vermindern.

Antragsunterlagen Mietwagen

Die Anerkennung für Mietwagen unterscheidet sich von Taxis hinsichtlich der rechtlichen Voraussetzungen und der Lizenz. Der vdek vereinbart deshalb mit Mietwagenfahrern sachsenweit einheitliche Einzelverträge. Reichen Sie dazu bitte Ihr Institutskennzeichen und eine Kopie Ihrer Mietwagengenehmigungsurkunde bei der vdek-Landesvertretung Sachsen ein (Anschrift siehe unten).

Antragsunterlagen Mietwagen für Rollstuhlfahrer und Patienten mit Tragestuhl 

Einen Sonderfall innerhalb der Mietwagenregelung bilden Fahrten für nicht umsetzbare Patienten mit Rollstuhl und nicht gehfähige Patienten mit Tragestuhl. Bitte reichen Sie daher neben den genannten Unterlagen für Mietwagen zusätzlich ein TÜV-Gutachten bzw. eine Zulassung über die spezielle Eignung des Fahrzeugs ein. Dieses senden Sie an die vdek-Landesvertretung Sachsen (Anschrift siehe unten).

Antragsunterlagen Taxi

In Sachsen besteht ein Rahmenvertrag für Krankenfahrten mit dem Landesverband sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer. Taxifahrer können diesem Vertrag beitreten. Senden Sie dazu eine Kopie Ihrer Genehmigungsurkunde für Taxen sowie eine ausgefüllte Anerkenntniserklärung an die vdek-Landesvertretung Sachsen (Anschrift siehe unten).