Heil- und Hilfsmittel

Heilmittel sind medizinische Dienstleistungen, die von Vertragsärzten verordnet und nur von speziell ausgebildeten Therapeuten erbracht werden können. Zu den Heilmittelerbringern gehören beispielsweise Masseure und Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Hilfsmittel dagegen sind ärztlich verordnete Produkte wie zum Beispiel Orthesen, Rollstühle oder Hörgeräte.

In Deutschland brauchen aktuellen Studien zufolge immer mehr Menschen Heil- und Hilfsmittel. Gründe hierfür sind die Alterung der Bevölkerung und der technische Fortschritt.  

Hilfsmittel

Die Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet sicherzustellen, dass die zur Versorgung herangezogenen Apotheken, Augenoptiker usw. zu einer angemessenen Lieferung der Hilfsmittel in der Lage sind. Nur solche Hilfsmittelerbringer können Vertragspartner der Krankenkassen sein. Um dieses Verfahren zu vereinfachen, gibt es die sogenannte Präqualifizierung, die Hilfsmittelerbringer auf ihre Eignung prüft.

Präqualifizierungsstellen

Die PQS Hilfsmittel beendet ihre Tätigkeit zum 30.04.2019. Neu- oder Veränderungsanträge wurden nur noch bis Ende 2018 angenommen und abschließend im ersten Quartal 2019 bearbeitet. Vorhandene Präqualifizierungen behalten bis zum angegebenen Ablauf ihre Gültigkeit. Ab 01.01.2019 richten Sie Ihre Anträge bitte an eine andere Präqualifizierungsstelle. Wir empfehlen Ihnen, sich mit einer neuen Präqualifizierungsstelle zeitnah in Verbindung zu setzen. Diese finden Sie zum einen auf der Homepage des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de oder direkt bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) unter www.dakks.de.

Heilmittel

Wer zum Beispiel eine Sprachtherapie benötigt, hat als Versicherter Anspruch auf eine Behandlung in einer entsprechenden Praxis. Die Heilmittel-Richtlinie regelt im Einzelnen, welche Heilmittel zugunsten der Patienten erbracht werden dürfen und welche ausgeschlossen sind. Ausschließlich zugelassene Praxen dürfen Heilmittel anbieten. Um den Aufwand für eine Zulassung möglichst gering zu halten, hat der vdek zusammen mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau ein gemeinsames Zulassungsverfahren etabliert.

Eine Physiotherapeutin behandelt das Bein einer Patientin

Antragsunterlagen, Vergütungslisten und Hinweise zum Zulassungsverfahren für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie finden Sie auf den Seiten der vdek-Verbandszentrale:

www.vdek.com

Antragsfrist

Der Zulassungsantrag ist vier bis sechs Wochen vor der Praxiseröffnung bei der vdek-Landesvertretung Sachsen zu stellen.

Adresse

Wenn Sie einen Antrag auf Zulassung einreichen möchten, senden Sie diesen bitte an:

Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen
Glacisstraße 4
01099 Dresden

Ansprechpartner

Heike Martin
Tel.: 0351 / 876 55 38
E-Mail: heike.martin@vdek.com

Evelyn Bernhard
Tel.: 0351 / 876 55 28
E-Mail: evelyn.bernhard@vdek.com