Medikationsplan gibt Versicherten mehr Sicherheit!

Er ist nicht neu, aber besonders für Menschen, welche mehr als drei ärztlich verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, wichtig: der Medikationsplan.

„Der Medikationsplan“, so Dr. Arnim Findeklee, Leiter der vdek-Landesvertretung Thüringen, „soll das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen verringern und sorgt für mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie. Der Arzt kann somit auf einen Blick feststellen, was der Patient einnimmt und kann damit möglichen Neben- oder Wechselwirkungen entgegenwirken.“

In Deutschland nehmen mehr als 40 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten gleichzeitig drei oder mehr rezeptpflichtige Arzneimittel ein. Diese heilen und lindern Krankheiten oder vermeiden, dass Krankheiten schlimmer werden.

Der Medikationsplan wird in der Regel durch den Hausarzt in Papierform erstellt.

Ab 2019 sollen die Inhalte auch auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können.

Der Medikationsplan umfasst:

Wirkstoff, optional zusätzlich den Handelsnamen des Medikaments

  • Stärke
  • Darreichungsform
  • Hinweise zur Dosierung und Anwendung
  • Anwendungsgrund

Der ausgedruckte Medikationsplan ist zusätzlich mit einem Barcode ausgestattet, der alle oben genannten Informationen enthält. Damit kann ein mitbehandelnder Arzt oder der Apotheker Aktualisierungen vornehmen, ohne den Plan neu abtippen zu müssen. Auf diese Weise erhält der Versicherte bei jeder Änderung der Medikation einen aktuellen Plan.

Kontakt

Kerstin Keding-Bärschneider
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Thüringen

Tel.: 03 61 / 4 42 52 - 27
E-Mail: Kerstin.Keding@vdek.com