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Deutschland erkennt Sepsis

Sepsis-Kampagne
Prof. Dr. Dr. Kipp unterstützt die Sepsis-Kampagne
Plakat "Könnte es Sepsis sein?" - Motiv: Baby

Eine unterschätzte Bedrohung für jedes Alter

Wenn die körpereigene Reaktion in Folge einer Infektion die Abwehrkräfte so stark hochfahren muss, dass sich der Körper selbst angreift und dabei Organe und Gewebe schädigen kann, ist vermutlich „Sepsis“ die Ursache.

Dieser Zustand wird häufig auch als „Blutvergiftung“ oder manchmal auch als „Blutstrominfektion“ bezeichnet und kann als Folge entstehen, wenn es der Körper nicht mehr schafft, die Abwehrsysteme lokal auf die betroffenen Stellen einzugrenzen und sie deswegen außer Kontrolle geraten. Dieses Verhalten ist nicht auf das Alter beschränkt und kann daher jeden Menschen treffen. Tritt dann ein Fall von Sepsis auf, entstehen meist schwere Folgeschäden wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und Traumata. Das Problem an der Blutvergiftung: Sie lässt sich frühzeitig nicht so leicht identifizieren, weswegen das Risiko an einem schweren Verlauf zunimmt, je später sie erkannt wird. Jedes Jahr sterben bundesweit allein 75.000 Patienten an dieser Komplikation, von denen aber bis zu 20.000 vermeidbar wären. Nicht zu Unrecht stufte die Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 2017 die Blutvergiftung als eine globale Bedrohung ein, denn jedes Jahr sterben weltweit elf Millionen an einer Sepsis.

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