MEHRWERT:PFLEGE

vdek-Angebot unterstützt Klinikum Darmstadt, psychosoziale und physische Gesundheit aller Beschäftigten zu verbessern

Die wichtigste Ressource in Krankenhäusern sind die Beschäftigten. Um deren Gesundheit nachhaltig und langfristig zu stärken, nutzt das Klinikum Darmstadt seit einiger Zeit das Angebot MEHRWERT:PFLEGE, das von den sechs Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse, HEK – Hanseatische Krankenkasse) in gemeinsamem Auftrag umgesetzt wird.

„Alle Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden sind wichtig, ganz besonders in Krisenzeiten. Bereits Anfang 2020 hat das Klinikum Darmstadt mit der Schaffung der Stabsstelle für Arbeitspsychologie eine wichtige personelle Ressource geschaffen, um das Betriebliche Gesundheitsmanagement fachlich fundiert und strategisch neu aufzustellen. In komplexen Unternehmensstrukturen wie unseren war es uns wichtig, diese Aufbauarbeit für eine gewisse Zeit extern begleitet zu wissen. MEHRWERT:PFLEGE unterscheidet sich genau in diesem Punkt, nämlich der externen Prozessberatung, deutlich von anderen geförderten Projekten der Krankenkassen. Darüber hinaus empfanden wir den Gesundheitsbaukasten mit den hinterlegten Maßnahmen bedarfsgerecht konzipiert und können heute sagen, dass wir die Maßnahmen thematisch sehr gut im Rahmen unserer Gesamtstrategie platzieren konnten“, erklärt Clemens Maurer, Geschäftsführer des Klinikums Darmstadt.

„MEHRWERT:PFLEGE bestärkt und unterstützt Krankenhäuser, (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern und eine gesundheitsfördernde Unternehmenskultur zu entwickeln. Es freut uns sehr, dass mit dem Klinikum Darmstadt ein Maximalversorger an unserem Beratungsangebot MEHRWERT:PFLEGE mit großem Engagement teilnimmt und seine Mitarbeitenden, die in ihrem Berufsalltag Stress durch physische wie psychische Belastungen ausgesetzt sind, gesundheitlich stärken will. Von MEHRWERT:PFLEGE profitieren alle – die Mitarbeitenden in der Pflege, die Ärzteschaft, die Leitung der Einrichtungen sowie das gesamte unterstützende Personal und damit auch die Patienten“, betont Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen.

Passgenau, partizipativ, prozessorientiert

MEHRWERT:­PFLEGE richtet sich an alle Krankenhäuser, (teil)stationären Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufbauen oder weiterentwickeln wollen. Dabei stellt das Angebot die Beschäftigten und die gesundheitsförderliche Organisationsentwicklung in den Mittelpunkt. Die gesundheitsfördernden Maßnahmen zielen dabei sowohl auf deren individuelles Gesundheitsverhalten als auch auf die Arbeitsbedingungen und können nach einem Baukastenprinzip individuell zusammengestellt werden. Dabei wirken die Beschäftigten aktiv bei der Erarbeitung und Durchführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit. Die Beratung und Begleitung  von MEHRWERT:PFLEGE kann bis zu zwei Jahre dauern und ist für die teilnehmenden Organisationen kostenlos. Der Einstieg in das Angebot ist jederzeit möglich. Ziel ist dabei, ein betriebliches Gesundheitsmanagement strukturell und somit dauerhaft zu verankern, so dass die angestoßene Praxis nach der Beratung in Eigenregie weitergeführt wird.

MEHRWERT:PFLEGE gehört zur Dachmarke „Gesunde Lebenswelten“, welche die Präventionsaktivitäten bündelt, die von den Ersatzkassen für verschiedene Zielgruppen gemeinsam angeboten werden. Weitere Informationen finden interessierte Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste unter https://www.mehrwert-pflege.com/.

Interview

Clemens Maurer_Geschaeftsfuehrer Klinikum Darmstadt

Clemens Maurer ist Geschäftsführer des Klinikums Darmstadt, dem einzigen Maximalversorger in Südhessen. Im Interview spricht er über die Herausforderungen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), und wie das vdek-Angebot MEHRWERT:PFLEGE dabei helfen kann. Mehr.

Kontakt

Heike Kronenberg
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hessen

Tel.: 0 69 / 96 21 68 - 20
E-Mail: heike.kronenberg@vdek.com