Covid-19

AKTUELL: Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und Empfehlungen

3d illustration  China corona virus Spreads in Asia

Durch das Coronavirus SARS-CoV-2 („Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“) breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 ("Corona virus disease 2019") immer weiter aus. Die Weltgesundheitsorganisation hatte im März 2020 den Ausbruch der Krankheit als Pandemie eingestuft. Das Robert-Koch-Institut sieht ein sehr hohes Ansteckungsrisiko für die Bevölkerung in Deutschland. Deshalb wurden und werden umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Virenverbreitung, Therapie Infizierter und Prävention durch Impfungen ergriffen. Hiervon sind alle Lebensbereiche und besonders das Gesundheitswesen betroffen.

Zahlen zur aktuellen Infektionsverbreitung in Deutschland und weltweit

Zahlen zur aktuellen Infektionsverbreitung in Deutschland und weltweit finden Sie unter anderem auf folgenden Seiten:

Hinweis: Aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpunkte und zum Teil auch unterschiedlicher Quellen weichen die Zahlen der genannten Seiten voneinander ab. 

Aktuelle Zahlen und Informationen für Hessen

Aktuelle Informationen einschließlich Statistiken für Hessen finden Sie auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Dort finden Sie auch alle Verordnungen und Erlasse des Ministeriums.

Impfdosen

Aktuelle Informationen zur Corona-Impfung in Hessen

Die Impfung gegen Covid-19 findet in Impfzentren statt, die von den Bundesländern an zentralen Orten eingerichtet wurden, so dass in jedem Landkreis oder jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Zentrum vorhanden ist. In Hessen werden von den vorhandenen 28 Impfzentren am 19.01.2021 initial sechs in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden weitere Impfzentren folgen. Lesen

Claudia Ackermann

Die zweite Infektionswelle hat auch Hessen erreicht. Unser Gesundheitssystem hält weiterhin Stand, die Gesundheitsversorgung wird durch eine enge Kooperation aller Akteure aufrechterhalten. Damit dies so bleibt, müssen die bisherigen Anstrengungen intensiviert werden, um schnell praktikable Lösungen zu etablieren.

Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung

Neben den Maßnahmen zur Eindämmung dieses Virus waren und sind auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und deren Vertragspartner Lösungen erforderlich, damit alle die herausfordernde Situation bestmöglich bewältigen können. Über diese Maßnahmen können Sie sich u.a. auf den Verbandsseiten des vdek und der Homepage des GKV-Spitzenverbandes informieren.

Einige Bereiche müssen allerdings vor Ort geregelt werden. Informationen dazu finden Sie hier auf dieser Seite.

Pflege

Vollstationäre Pflege

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungsverläufe bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen stellt die Bewältigung der Corona-Pandemie vor besondere Herausforderungen. Die FAQs zu Corona für die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sollen dabei helfen, Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die sich in der täglichen Arbeit und Pflege stellen. Die FAQs wurden vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit zusammengestellt.

Anzeigepflicht zur Beeinträchtigung der Sicherstellung pflegerischer Versorgung nach § 150 Absatz 1 SGB XI

Im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung infolge des Coronavirus SARS-CoV2 ist der Träger einer zugelassenen Pflegeeinrichtung verpflichtet, diese umgehend gegenüber den Pflegekassen anzuzeigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kostenerstattung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen zwischen März 2020 und März 2021

Gemäß § 150 Absatz 2 SGB XI können zugelassene ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen außerordentliche Aufwendungen sowie Mindereinnahmen, die nicht anderweitig finanziert werden und infolge des Coronavirus SARS-CoV2 anfallen, geltend machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kostenerstattung für nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag

Gemäß § 150 Absatz 5a SGB XI werden den nach Landesrecht anerkannten Erbringern von Angeboten zur Unterstützung im Alltag i. S. d. § 45a SGB XI bis zum 31.03.2021 die ihnen infolge des Coronavirus SARS-CoV2 anfallenden außerordentlichen Aufwendungen sowie Mindereinnahmen in dem dort vorgesehenen und erstattungsfähigen Umfang im Rahmen ihrer Leistungserbringung aus Mitteln des Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung erstattet, sofern diese nicht anderweitig finanziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Heil- und Hilfsmittel

Empfehlungen der Bundesverbände der Krankenkassen und des GKV-Spitzenverbands zu Verfahrensregelungen für den Heilmittelbereich

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in mehreren Beschlüssen u.a. die Heilmittel-Richtlinie an die aktuelle Pandemie angepasst. Die vollständigen Beschlüsse sowie weitere aktuelle Informationen zu eventuellen Sonderregelungen finden Sie jeweils auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses.  

Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands zur Verfahrensregelung für Hilfsmittel

Der GKV-Spitzenverband hat zur Sicherstellung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 Empfehlungen verabschiedet. Diese gelten bis zum 31.01.2021 und stellen kein Präjudiz für die Zeit danach dar.

Krankentransport

Regelungen zum Krankentransport

Zur Sicherstellung der Versorgung und Unterstützung der Leistungserbringer haben sich die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband auf Empfehlungen für den Bereich Fahrkosten während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 verständigt. Diese Empfehlungen gelten bis zum 31.03.2021 und stellen kein Präjudiz für die Zeit danach dar.

Vorsorge-  und Rehaeinrichtungen

Zuschlagszahlungen für Vorsorge- und Rehaeinrichtungen

Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, die wegen verschärfter Hygiene­maßnahmen und organisatorischer Änderungen wie z. B. der Durchführung therapeutischer Maßnahmen in Kleingruppen coronabedingte Mehraufwendungen haben, haben von den Ersatzkassen Zuschlagszahlungen erhalten. Diese galten für den Zeitraum vom 01.09. bis 31.12.2020 und betrugen je nach Einrichtungsform zwischen sechs und 16 Euro pro Patient und Tag.

übereinander liegende Zeitungen, obenauf eine eingerollte Zeitung

Pressemitteilungen der vdek-Landesvertretung Hessen

Aktuelle Pressemitteilungen der vdek-Landesvertretung Hessen zu Corona finden Sie hier.