Ersatzkassen befürworten schärferes Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Schwerin, 6. Juli 2010 – Die Landesvertretung der Ersatzkassen unterstützt Überlegungen, das Rauchverbot analog einer Bayern-Regelung auch in Mecklenburg-Vorpommern als generelles Verbot ohne Ausnahmen zu gestalten.

„Gesundheit ist das höchste Gut und muss es auch bleiben. Auf dieser Basis sollte das gesundheitsschädigende Aktiv- und damit auch das Passivrauchen bald ganz aus dem öffentlichen Leben verschwinden“, so Karl Nagel, Leiter der vdek-Landesvertretung. „Neben dem ‚Vorteil’ für das eigene Portemonnaie würden wir direkt auch etwas für die Gesundheit der Menschen, vor allem der jungen Generation, tun.“

Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes sterben durch den zweifelhaften Genuss der süchtig machenden Tabakfabrikate jährlich 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Außerdem liegen die volkswirtschaftlichen Verluste durch die Folgewirkungen des Rauchens für die Bundesrepublik jährlich bei fast 20 Milliarden Euro. 12,4 Milliarden entstehen durch den Ausfall bezahlter Arbeit, die restlichen fast 7 Milliarden Euro müssen die gesetzlichen Krankenkassen für die medizinische Behandlung der Raucher ausgeben.

[Quelle: Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Neuherberg, 2005).

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