Ersatzkassen:

Ambulante vor stationärer Pflege ist der richtige Weg

Schwerin, 13.9.2012 – Die Landesvertretung der Ersatzkassen in Mecklenburg-Vorpommern (vdek) sehen die Initiative des Landes zur Förderung der ambulanten Pflege als richtigen Weg an, um die Pflegelandschaft der Zukunft zu gestalten. Auch aus Kassensicht werden sich in den nächsten zehn Jahren mehr Menschen entscheiden, zuhause gepflegt zu werden. Die „Umleitung“ des stationären Pflegewohngeldes für Neufälle ab 2013 werden die Möglichkeiten der ambulanten Pflege stärken.

„Allerdings wird dieser Paradigmenwechsel dazu führen, dass absehbar noch mehr Menschen in Pflegeheimen auf staatliche Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sein werden“, so die zuständige Referatsleiterin der vdek-Landesvertretung Eva-Maria Falta.

Ausdrücklich begrüßen die Ersatzkassen, dass die Sozialministerin die Umwidmung der Pflegegelder an eine tarifgerechte Entlohnung der Pflegehilfs- und Fachkräfte gekoppelt hat. Auch die geplanten Klarstellungen in Hinsicht auf die so genannte Fachkraftquote in Pflegeheimen und Pflegediensten wird aus Ersatzkassensicht zu einer Verbesserung der Personalsituation in Pflegeheimen führen.

„Die Neuregelung zur Berücksichtigung der tatsächlich entstandenen Investitionskosten in stationären Heimen lässt einen erhöhten Aufwand in den Pflegesatzverhandlungen erwarten“, ergänzt Eva-Maria Falta. Hierzu sind Abstimmungsprozesse zwischen den Beteiligten erforderlich. 

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Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com