730.000 Euro Förderung für ambulante Hospizdienste in Mecklenburg-Vorpommern

Einen Förderbetrag von insgesamt 730.000 EUR erhielten Anfang Juli dieses Jahres 14 ambulante Hospizdienste aus Mecklenburg - Vorpommern. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fördersumme um mehr als 10 Prozent gestiegen. Mit der seit Jahren wachsenden Förderung leisten die Krankenkassen einen wesentlichen Beitrag zu den notwendigen Personalkosten für die palliativ-pflegerische Beratung durch ausgebildete Fachkräfte im Land.

 

Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, unheilbar erkrankten Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Für diese Tätigkeit werden Ehrenamtliche in ambulanten Hospizdiensten vorbreitet, qualifiziert und begleitet. Allein im Jahr 2013 widmeten sich über 500 Menschen dieser schweren Aufgabe der qualifizierten ehrenamtlichen Sterbebegleitung für Betroffenen und die ihnen nahstehenden Verwandten und Freunde. In dieser Zeit leisteten die geförderten ambulanten Hospizdienste fast 600 Sterbebegleitungen. Mit ihrem engagierten Wirken entasteten und unterstützten sie so viele Familien.

 

Mit der Förderung wird die positive Entwicklung der Hospizdienste in Mecklenburg-Vorpommern weiter voran gebracht. Gleichzeitig ist sie auch eine Anerkennung und Würdigung des schwierigen und aufopferungsvollen Engagements vieler ehrenamtlich tätiger Mitbürger in Mecklenburg-Vorpommern. Die Fördersumme wurde Ende Juni 2014 den ambulanten Hospizdiensten überwiesen.

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com