Noch nicht zu spät: Mit Vernunft gegen die Impfmüdigkeit

Nach Ansicht des Robert-Koch-Institutes (RKI) könnte die nächste Grippewelle einen schweren Verlauf nehmen. Deshalb rät die Landesvertretung der Ersatzkassen (vdek) besonders den Personen aus Risikogruppen jetzt noch die Grippeschutzimpfung wahrzunehmen.

„Besonders ältere Mitbürger ab 60 Jahren, Angestellte in Gesundheitsberufen und Schwangere sollten sich den Impfschutz gegen Grippe sichern“, empfiehlt Dr. Bernd Grübler, Pressesprecher des Ersatzkassenverbandes.

Leider hat die vorbeugende Impfung in der Bevölkerung keinen allzu großen Stellenwert. Nicht nur junge Menschen räumen der Impfung gegen Influenza keinen hohen Stellenwert ein - das allgemeine Desinteresse zieht sich durch sämtliche Altersgruppen. So sagten bei einer Umfrage durch das Marktforschungsinstitut IPSOS, dass sich drei Viertel der Befragten in der vergangenen Grippe-Saison 2013/14 nicht impfen ließen. Bei den 50 bis 70-Jährigen hatte weit mehr als jeder Zweite (64 Prozent) keinen Impfschutz.

Aber auch für jüngere, völlig gesunde Menschen könnten nach Angaben des RKI Probleme auftreten, da die erwartete nächste Grippewelle durchaus schwerer verlaufen könnte als sonst.

„Auch wenn der ideale Zeitpunkt für die Impfung gegen Ende Oktober liegt, ist es besonders für die genannten Personengruppen noch nicht zu spät, um etwas für den eigenen Schutz und den ihrer Mitmenschen zu tun“, so Grübler.

 

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com