Unkomplizierte Dialyse-Behandlung im Ausland

Dialyse-Patienten müssen nicht auf einen Urlaub im Ausland verzichten. Inzwischen ist die so genannte Blutwäsche in vielen Ländern möglich. Einen besonderen Service gibt es seit kurzem für Versicherte der Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK).  

Sie können sich in Dialyse-Praxen im oder in der Nähe ihres Urlaubsortes so sicher und qualitativ hochwertig wie in Deutschland behandeln lassen. Sie müssen auch nicht in Vorleistung gehen, denn die Praxen rechnen grundsätzlich direkt mit der jeweiligen Ersatzkasse in Deutschland ab. Sollten die Dialyse-Praxen im Einzelfall dennoch einmal eine Vorauszahlung verlangen, gibt es nach der Rückreise bis zu 189 Euro pro Behandlung von der Krankenkasse zurück.

Dies alles regelt eine Vereinbarung, die der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) mit den entsprechenden Dialysezentren im Ausland geschlossen hat.

Dialyse-Praxen sehr oft in der Nähe von Hotels

Ersatzkassenversicherten stehen derzeit Feriendialyse-Praxen zum Beispiel in Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Portugal, Polen, Litauen, Frankreich, Tunesien und der Türkei zur Verfügung. Viele der Einrichtungen befinden sich in der Nähe von Hotels und sind für Patienten gut erreichbar. Adressen und Kontaktdaten der Feriendialyse-Praxen können Versicherte bei ihrer Ersatzkasse erfragen.

Nach Angaben der Deutschen Nierenstiftung werden in Deutschland derzeit rund 80.000 Patienten langfristig mit dem Dialyseverfahren behandelt.

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com