ersatzkasse report.:

Mindestmengen im Krankenhaus: Mehr Erfahrung – mehr Qualität?

Patientensicherheit in den Fokus rücken

Der neue ersatzkasse report. Mecklenburg-Vorpommern ist erschienen. Im Mittelpunkt steht das Thema Patientensicherheit, das aktueller denn je ist. Doch stellen wir bei unseren Bemühungen um Patientensicherheit die Patientenperspektive wirklich immer in den Mittelpunkt? Dieser Frage wollte die Landesvertretung der Ersatzkassen nachgehen. Unter der Überschrift „Patientensicherheit - zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ diskutierten Mitte September in Schwerin namhafte Expertinnen und Experten die vielen Facetten des wichtigen Themas. Allen voran mit der Vorsitzenden des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit, Frau François-Kettner.

Weitere Themen im Report:

Mindestmengen im Krankenhaus: Mehr Erfahrung – mehr Qualität?

Obwohl wirklich banal, muss man diese Frage immer wieder von neuem beantworten: Ja, je mehr Erfahrungen eine Klinik bei bestimmten Eingriffen hat, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Der Umkehrschluss gilt natürlich auch und ist statistisch bestens belegt. Fehlt einer Klinik diese Art von Erfahrung bei Operationen, treten vermehrt Komplikationen auf. Der Zusammenhang zwischen Fallzahlen und OP-Qualität wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien gezeigt und ist für eine Reihe von Operationen sogar bewiesen. Dazu gehört auch das Implantieren von künstlichen Kniegelenken.

Merkblätter zur psychischen Gesundheit

Alle Eltern, die mit ihren Kindern zu den verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) gehen, erhalten zukünftig ergänzend Merkblätter zur seelischen Gesundheit bzw. psychischen Entwicklung ihrer Kinder. Die zehn Merkblätter wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen entwickelt.

Krankenhausinvestitionen

Die Krankenhausfinanzierung erfolgt in Deutschland nach dem Prinzip der "dualen Finanzierung": Die Betriebskosten der Krankenhäuser, also alle Kosten, die für die Behandlung von Patienten entstehen, werden von den Krankenkassen finanziert. Die Investitionskosten von Krankenhäusern werden grundsätzlich von den Bundesländern getragen.

Doch für alle Länder ist gleicher Maßen feststellbar, dass diese ihrer Verpflichtung zur Investitionsfinanzierung in den letzten Jahren immer weniger nachgekommen sind – eine Bestandsanalyse.

Heilmittel: Vereinfachtes Zulassungsverfahren

Wollen Heilmittelanbieter eine neue Praxis eröffnen oder ihre Zulassung ändern lassen, müssen sie das jetzt nur noch an einer Stelle beantragen. Für Praxisinhaber mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern ist das die „Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Heilmittelleistungserbringerzulassung M-V“. Sie hat ihren Sitz bei der vdek-Landesvertretung M-V.

Das Zulassungsverfahren ist kostenfrei.

Link zum Report:

https://www.vdek.com/LVen/MVP/Presse/ersatzkasse_report/_jcr_content/par/download_1865126520/file.res/2019-Report-Oktober.pdf

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com