"Zappen, Spielen, Klicken":

Medienprojekt der Ersatzkassen erfreut sich großer Nachfrage

Am heutigen Freitag beginnt für 22 Erzieherinnen und Erzieher die Weiterbildung in Sachen digitaler Mediennutzung für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Horten und Grundschulen. Das ist der nunmehr dritte Durchlauf im Medienprojekt der Ersatzkassen „Zappen, Spielen, Klicken- Medienerziehung in Kita und in Familie“.

„Wir hätten noch 25 Weiterbildende mehr aufnehmen können, so groß war die Nachfrage“, sagt der Stellvertretende Leiter der Landesvertretung der Ersatzkassen, Dr. Bernd Grübler. „Doch im Sinne einer effektiven Weiterbildung können wir immer nur Gruppen zwischen 18 bis 20 Personen schulen. Die 22 ist schon eine große Ausnahme.“

Modulare Ausbildung

In Modulen verpackt lernen die Erzieherinnen und Erzieher sowohl theoretische Grundlagen der Medienbeeinflussung als auch praktische Umsetzungsschritte für die Arbeit in ihren Einrichtungen.

Dabei werden Reflexionen der ersten Weiterbildenden aus den vergangenen beiden Jahren direkt in die Module in diesem Jahr umgesetzt. So werden die Teilnehmer bereits unmittelbar während der Weiterbildung an einrichtungsindividuellen Medienkonzeptionen arbeiten, kleine Filme oder andere mediale Produkte selbst produzieren und sich insbesondere ein Thema für einen medienspezifischen Elternabend aussuchen.

Neu: Kita-Chefinnen einbeziehen

Eine wesentliche Erkenntnis aus den beiden ersten Projektjahren ist die Tatsache, dass es zur Umsetzung der erlernten Fähig- und Fertigkeiten unbedingt der Unterstützung der Leiterinnen in den Einrichtungen bedarf. Deshalb werden diese in diesem Jahr erstmals zu einem Workshop eingeladen. Die Ersatzkassen versprechen sich davon eine stärkere Identifizierung der Verantwortlichen zu Fragen der Medienerziehung sowie gezielte Unterstützung der Erzieherinnen und Erzieher bei ganz konkreten Umsetzungsschritten.

Fortführung der Ausbildung im Fokus

Den Erzieherinnen und Erziehern macht diese Art der Schulung sichtlich Spaß. Sie nehmen viele Anregungen und Erkenntnisse für ihre Arbeit in den Kitas, Schulen und den Horten mit. Viele haben angedeutet, dass sich ihre Kolleginnen und Kollegen ebenso pädagogisch-didaktisch weiterbilden lassen möchten.

„Wenn wir die dreijährige Pilotphase Anfang 2021 evaluiert haben und der Andrang weiter so groß bleibt, werden wir uns überlegen müssen, wie wir weitere Förderer für diese erfolgreiche mediale Weiterbildung gewinnen können“, so Grübler.

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com