Organspenden dringender denn je!

Der Einbruch kam ziemlich unerwartet. Nachdem Deutschland bei den Organspenden eigentlich ganz gut durch die Pandemie gekommen ist, sind die Zahlen laut der Deutschen Stiftung Organplantation (DSO) im ersten Quartal dieses Jahres massiv eingebrochen.

Weniger Transplantationen

Die Anzahl der Organspender ist zum Vergleichsquartal des Vorjahres von 249 auf 176 gesunken. Weniger Spender – weniger Transplantationen. Auch hier sank die Zahl der Organe, die über Eurotransplant vermittelt wurden im Vergleichszeitraum von 794 auf 600 Organe (-24 Prozent).

Aufruf, Organspender zu werden

„Etwa 8.500 Menschen stehen noch auf der Warteliste. Für sie bedeutet jedes einzelne Organ Rettung für ihr Leben. Deshalb ermuntern wir unsere Versicherten, Organspender zu werden. Auch in diesen schwierigen Zeiten“, zeigt sich Ersatzkassen-Pressesprecher Dr. Bernd Grübler besorgt.

Vielfältige Ursachen

Die Gründe für diesen Einbruch scheinen vielfältig zu sein. Hohe Arbeitsbelastungen und Personalausfall in den Klinken, weniger Spendenbereitschaft bis hin zu der Tatsache, dass viele potentielle Spender einen vorzeitigen Herz-Kreislauf-Zusammenbruch erleiden, nach dem eine Organentnahme nicht mehr möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.dso.de/dso/presse/pressemitteilungen/Dramatischer%20Einbruch%20bei%20der%20Organspende%20im%201.%20Quartal%202022/84

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com