Zahl der häuslichen Sterbebegleitungen steigt landesweit auf rund 4.500 - Ersatzkassen fördern ambulante Hospizdienste in Millionenhöhe

So viele Menschen wie noch nie werden in Niedersachsen am Lebensende von einem ambulanten Hospizdienst begleitet. Nach einer Prognose des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) wird die Zahl in diesem Jahr bei rund 4.500 liegen. Damit hat sich die Inanspruchnahme der Dienste seit 2005 nahezu verdreifacht. Die Ersatzkassen unterstützen die ambulante Hospizarbeit in diesem Jahr landesweit mit 2,85 Millionen Euro.

„Menschen haben den verständlichen Wunsch, die letzte Zeit des Lebens zu Hause zu verbringen. Hospizdienste stehen ihnen dabei zur Seite und leisten einen wertvollen Beitrag, diesen Wunsch zu erfüllen“, sagte der Leiter der vdek-Landesvertretung, Jörg Niemann.

In der ambulanten Hospizarbeit geben ehrenamtlich Engagierte schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen psychosozialen Beistand. Hauptamtliche Kräfte koordinieren die Arbeit der Ehrenamtlichen und unterstützen Betroffene bei der Organisation palliativmedizinischer und pflegerischer Versorgungsleistungen.

Das Geld der Ersatzkassen fließt an landesweit 88 Hospizdienste mit mehr als 3.700 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Kassen fördern sowohl die Betreuung als auch Aufwendungen für Fahrten und andere Sachkosten.

Der vdek ermutigt Betroffene und Angehörige, die Unterstützung ambulanter Hospizdienste zu nutzen. Für Versicherte ist sie kostenfrei. In allen Teilen des Landes stehen ambulante Hospizdienste zur Verfügung. Jede Ersatzkasse gibt ihren Versicherten weitere Auskunft.

Kontakt

Hanno Kummer
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Niedersachsen

Tel.: 05 11 / 3 03 97 - 50
E-Mail: hanno.kummer[at]vdek.com