Stationäre Pflege

Informationen zur Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes PSG II in der teilstationären und vollstationären Pflege finden Sie hier!

In Nordrhein-Westfalen bestehen gegenwärtig mit rund 2.300 stationären (einschließlich Kurzzeitpflege) und rund 700 teilstationären Pflegeeinrichtungen (einschließlich Tagespflege) Verträge für die Versorgung von Ersatzkassenversicherten. Grundlage bildet neben den gesetzlichen Vorschriften des SGB XI der zwischen den Beteiligten abgeschlossene Rahmenvertrag gemäß § 75 Abs. 1 SGB XI. 

Stationäre Pflegeeinrichtungen

Teilstationäre Pflegeeinrichtungen

Für die Erbringung und Abrechnung von Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz ( SGB XI ) ist eine Zulassung durch die Landesverbände der Pflegekassen in NRW erforderlich. Die Zulassung zur Pflege durch Abschluss eines Versorgungsvertrages gem. § 72 SGB XI sowie einer Vergütungsregelung gem. § 85 SGB XI gilt unmittelbar für alle Pflegekassen.

Stationäre Pflegeeinrichtungen

Teilstationäre Pflegeeinrichtungen

Der Antrag auf einen Vertragsabschluss für Einrichtungen der stationären Pflege sowie der Kurzzeitpflege ist formlos unter Beifügung eines Struktur-Erhebungsbogens sowie der dort genannten antragsbegründenden Unterlagen zu stellen. Die kompletten Antragsunterlagen (einschl. Pflegesatzkalkulation) sollten bei Neuanträgen grundsätzlich rd. 3 Monate vor Inbetriebnahme vorliegen.

Bei Einrichtungen mit einer geringen Platzzahl sowie bei besonderen Versorgungsformen (Hausgemeinschaftskonzept, Wachkomapatienten etc.) ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme erforderlich. Ein entsprechender Antrag für Tagespflege ist ebenfalls unter Beifügung eines Struktur-Erhebungsbogens beim regional zuständigen Landesverband der Pflegekassen zu stellen.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an:

Zuständige Pflegekasse für folgende Kreise bzw. Städte

AOK Rheinland / Hamburg

Friedrich-Ebert-Str. 49
45127 Essen

Tel.: 0 201/ 20 11 - 0

Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Krefeld, Kreis Mettmann, Kreis Aachen, Rheinisch Bergischer Kreis, Kreis Kleve und Kreis Wesel

AOK NORDWEST

Kopenhagener Str. 1
44269 Dortmund

Tel.: 0 231/ 4193-0

Gelsenkirchen, Gütersloh, Hagen, Herford, Herne, Hochsauerlandkreis, Höxter, Paderborn, Olpe

BKK Landesverband NORDWEST

Hatzper Str. 36
45149 Essen

Tel.: 0 201/ 179-02

Im Landesteil Nordrhein:

Solingen, Köln, Leverkusen, Kreis Viersen, Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth

 

Im Landesteil Westfalen-Lippe:

Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischer Kreis, Unna

IKK classic

Kölner Str. 3
51469 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 2204/ 912 - 0

Kreis Euskirchen, Erftkreis

IKK classic

Schaumburgstr. 16 - 18
48145 Münster

Tel.: 0 251/ 6059-0

Lippe, Minden-Lübbecke, Münster, Soest

Knappschaft

Knappschaftstr. 1
44799 Bochum

Tel.: 0 234/ 304-0

Im Landesteil Nordrhein:

Mülheim a.d. Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Wuppertal, Kreis Neuss

 

Im Landesteil Westfalen-Lippe:

Hamm, Recklinghausen, Siegen, Steinfurt, Warendorf, Bottrop

 

vdek

Ludwig-Erhard-Allee 9
40227 Düsseldorf

Zuständige
Ansprechpartner:

Dagmar Linden-Ginocchio
Tel.: 0211/ 38410 - 28
Mail: dagmar.linden-ginocchio@vdek.com

Daniela Mruck
Tel.: 0211/ 38410 - 36
Mail: daniela.mruck@vdek.com

 

und

Gisbert Elit
Tel.: 0231/ 91771 -24
Kampstr. 42
44137 Dortmund
Mail: gisbert.elit@vdek.com

 

Im Landesteil Nordrhein:

Bonn, Mönchengladbach, Kreis Düren, Kreis Heinsberg, Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis (außer Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth)

vdek

Kampstr. 42
44137 Dortmund

Zuständiger Ansprechpartner:

Wilhelm Rohe

Tel.: 0 231/ 91771-16

Mail: wilhelm.rohe@vdek.com

Im Landesteil Westfalen:

Bielefeld, Bochum, Borken, Coesfeld, Dortmund

 

Es wird empfohlen, sich parallel auch mit der örtlichen Heimaufsicht in Verbindung zu setzen.

Vergütungszuschläge für Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf

Stationäre Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Tagespflege haben die Möglichkeit, für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung demenzerkrankter Pflegebedürftiger sogenannte Vergütungszuschläge gem. § 87b SGB XI zu vereinbaren. Damit erfolgt eine Finanzierung zusätzlichen Betreuungspersonals. Grundlage ist eine entsprechende Vereinbarung mit den Pflegekassen.

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