Informationskampagne "Deutschland erkennt Sepsis"

Logo der Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS), die Sepsis Stiftung, die Deutsche Sepsis-Hilfe, der Sepsisdialog der Universitätsmedizin Greifswald und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) haben gestern in Berlin die Aufklärungskampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ vorgestellt. Ziel ist es, über die Gefahren einer Sepsis („Blutvergiftung“) aufzuklären sowie die typischen Warnzeichen in der Bevölkerung und bei medizinischem Personal bekannter zu machen. Alle Beteiligten rufen ganz Deutschland dazu auf, an der Kampagne teilzunehmen.

Martin Schneider

Nahezu jede Infektionskrankheit und fast jeder Krankheitserreger kann zur Sepsis führen, das gilt auch für Grippe oder Corona. Umso wichtiger ist es, dass jeder die typischen Warnzeichen erkennt. Denn bei einer Sepsis zählt jede Minute.

Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Saarland

Weitere Informationen finden Sie hier.

Warum ist es so wichtig über das Thema Sepsis aufzuklären?

Handy mit der Warnmeldung „Achtung, Sepsis!“

Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, der jeden treffen kann und oft zu spät erkannt wird. Jährlich sterben etwa 75.000 Menschen in Deutschland an einer Sepsis, Überlebende erleiden häufig schwere Folgeschäden. 15.000 bis 20.000 Todesfälle pro Jahr sowie viele Spätfolgen – von Amputationen bis zu chronischer Erschöpfung und Depression - gelten als vermeidbar. Daher möchte die Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis" gezielt die Öffentlichkeit und medizinisches Personal für die Symptome einer Sepsis sensibilisieren. Alle Materialien und weitere Informationen zum Thema Sepsis sind auf der Homepage https://www.deutschland-erkennt-sepsis.de/ abrufbar.

Vier Forderungen damit in Zukunft gilt Deutschland erkennt Sepsis

Sepsis, umgangssprachlich oft auch Blutvergiftung genannt, kann jeden treffen. Jährlich sterben allein in Deutschland etwa 75.000 Menschen an einer Sepsis, wer die Krankheit übersteht, leidet oft an schweren Folgeschäden. Dabei gelten 15.000 bis 20.000 Todesfälle in Deutschland als vermeidbar. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist die frühe Erkennung. Damit in Zukunft gilt „Deutschland erkennt Sepsis“,fordern wir

APS Handungsempfehlungen Sepsis medizinische Fachkräfte

Handlungsempfehlungen zum Thema Sepsis für medizinsche Fachkräfte

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat die Handlungsempfehlung "Sepsis geht alle an!" für Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige anderer Gesundheitsberufe aufgelegt. In dieser erhalten Ärzte und medizinische Fachkräfte praxisnahe Hinweise, wie Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung, zukünftig schneller erkannt werden kann.
 

Die Ersatzkassen unterstützen die Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis"

Unterstützer-Portrait: Ulrike Elsner, Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis"
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Gesundheitspolitische Akteure unterstützen die Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis"

Sepsis_Mischo_Ärztekammer des Saarlandes
Sepsis Scharf CDU-Fraktion
Sepsis Schramm DIE.LINKE-Fraktion
Sepsis Dr. Jung SPD-Fraktion
Sepsis_Schreiber_Gesundheitsregion_Saar
Pressemitteilung zum Download Bündnis für Sepsis-Aufklärung - Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ gestartet

Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, der jeden treffen kann und oft zu spät erkannt wird. Jährlich sterben etwa 75.000 Menschen in Deutschland an einer Sepsis, Überlebende erleiden häufig schwere Folgeschäden. 15.000 bis 20.000 Todesfälle pro Jahr sowie viele Spätfolgen – von Amputationen bis zu chronischer Erschöpfung und Depression - gelten als vermeidbar.