Stationäre Versorgung
Medizinische Eingriffe mit großem technischen Aufwand oder späterer intensivpflegerischer Überwachung erfordern eine stationäre Behandlung der Patienten. Diese Aufgabe übernehmen die Krankenhäuser. Sie stellen den größten Ausgabenblock der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenkassen geben fast das Doppelte für stationäre Behandlungen aus, als sie für niedergelassene Ärzte zahlen. Die Basis der jetzigen Krankenhauslandschaft wurde in den 1990er Jahren gelegt, die Zahl der Krankenhäuser ist seit einigen Jahren stabil. Veränderte Rahmenbedingungen wie der medizinische Fortschritt, neue ambulante Behandlungsmöglichkeiten oder die Alterung der Bevölkerung lassen die Debatte um eine Anpassung der Krankenhauskapazitäten Fahrt aufnehmen. » Lesen