Gesundheitspolitische Veranstaltung

Neue Ansätze zur Leistungsgestaltung und Finanzierung der Pflege

Es geht um nichts weniger als um das "magische Dreieck", nämlich moderne Versorgungsstrukturen in der Pflege, ein passgenauer Leistungskatalog und nachhaltige Finanzierbarkeit auszubalancieren und in Einklang zu bringen. Darüber hinaus wird es u. a. auch um die Themen Strukturreformen, gemeinsame gesamtgesellschaftliche Verantwortung, soziale Pflegeversicherung, Prävention, Rehabilitation, Bürokratieabbau und Digitalisierung gehen. Darüber hinaus wird Thema sein, dass der Bund die Corona-Hilfen in Höhe von rund 5,2 Milliarden Euro an die soziale Pflegeversicherung zurückzahlen muss. Die Ersatzkassen mit ihrer vdek-Landesvertretung haben hierzu alle relevanten Akteurinnen und Akteure des baden-württembergischen Gesundheitswesens zu der bereits geschlossenen gesundheitspolitischen Veranstaltung „Zielbild Gesundheit: Neue Ansätze zur Leistungsgestaltung und Finanzierung der Pflege“ am 24.11.2026 nach Stuttgart eingeladen. Der Verband der Ersatzkassen freut sich über den Zuspruch der Partnerinnen und Partner im Gesundheitswesen.

Die Soziale Pflegeversicherung (SPV) gehört neben der Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung zum Wesenskern der sozialen Absicherung in Deutschland. 1995 als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems gestartet, ist sie über 30 Jahre nach ihrer Gründung nicht mehr wegzudenken. Sie sichert das finanzielle Risiko bei Pflegebedürftigkeit ab und mildert die daraus entstehenden Belastungen.

90 Prozent der Bevölkerung sind über die SPV versichert. Diese Menschen beteiligen sich generationenübergreifend und solidarisch über den gesetzlich festgelegten Beitragssatz an der Finanzierung der pflegerischen Versorgung von über sechs Millionen Pflegebedürftigen (SPV) im Jahr 2025. Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Insbesondere in den zurückliegenden zehn Jahren wurden die Leistungen kontinuierlich ausgeweitet. Durch den 2017 eingeführten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ist der Leistungszugang zur SPV für deutlich mehr Menschen geöffnet worden. Angesichts dieser Entwicklung ist die SPV ein großes sozialpolitisches Erfolgsmodell, dessen Zukunftsfähigkeit allerdings nicht gesichert ist.

Inwieweit wird mit der Pflegereform und dem Pflegeneuordnungsgesetz bereits Erreichtes gefährdet? Woraus ergeben sich neue Ansätze zur Leistungsgestaltung und wie sind diese in der Pflege finanziert? Der Anteil der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt demografisch bedingt und setzt dadurch die SPV unter Druck. Darüber diskutieren wir mit unseren hochkarätigen Gästen, Staatssekretärin Petra Krebs MdL, Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, Beatrix Vogt-Wuchter, Vorstandsvorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege und Siegfried Euerle, Vorsitzender des vdek-Landesausschusses Baden-Württemberg und Leiter der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg.

Gesundheitspolitische Veranstaltung Neue Ansätze zur Leistungsgestaltung und Finanzierung der Pflege

Es geht um nichts weniger als um das "magische Dreieck", nämlich moderne Versorgungsstrukturen in der Pflege, ein passgenauer Leistungskatalog und nachhaltige Finanzierbarkeit auszubalancieren und in Einklang zu bringen.

Kontakt

Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg

Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com