Ersatzkassen erhöhen Hospizförderung

Schwerin, 21. Juli 2010 – Einen Förderbetrag von insgesamt 520.062 Euro erhielten zum Juli dieses Jahres zwölf ambulante Hospizdienste aus Mecklenburg - Vorpommern. Der Ersatzkassen erhöhten ihren Beitrag mit 210.051 Euro gegenüber dem Vorjahr wiederum sehr deutlich um 11,5 Prozent (2009: 188.325 Euro). Mit der Förderung leisten die Ersatzkassen einen wesentlichen Zuschuss zu den notwendigen Personalkosten für die palliativ-pflegerische Beratung durch ausgebildete Fachkräfte.

Im Jahr 2009 haben die geförderten ambulanten Hospizdienste in Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 390 ehrenamtlich Tätigen  Sterbebegleitungen in Haushalten und Familien erbracht.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist ein stetiger Anstieg der geleisteten Sterbebegleitungen und des Fördervolumens zu verzeichnen. Das macht deutlich, dass der weitere Auf- und Ausbau einer möglichst flächendeckenden ambulanten Hospizversorgung, also einer häuslichen Sterbebegleitung, weiter vorangeschritten ist.

Nach wie vor sterben viele Menschen im Krankenhaus. Das heißt, schwer kranke Menschen müssen in ihren letzten Lebenstagen auf das gewohnte soziale Umfeld verzichten.

Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern. Im Vordergrund der Arbeit steht die ambulante Betreuung im Haushalt oder in der Familie um so dem sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbst bestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Die Wünsche und Bedürfnisse der sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen stehen im Zentrum der Hospizarbeit. Wesentlicher Bestandteil ist hierbei auch das Engagement der ehrenamtlich tätigen Hospizhelfer.

Pressemitteilung


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