Fokusthema

Influenza / Grippe

Kind_mit_Fieberthermometer

Nachdem vor allem durch die pandemiebedingten Kontakteinschränkungen und Schutzmaßnahmen in den typischen Grippemonaten der Jahre 2020/21 und 2021/22 nur minimale Infektionszahlen zu verzeichnen waren, folgte im ersten wieder maßnahmenarmen Herbst/Winter 2022/23 eine der infektionsstärksten Influenza-Saisons. Unüblich war dabei auch ein früher Beginn und ein Höhepunkt der Welle, der bereits Anfang Januar überschritten war.

Auch 2023/24 lagen die Infektionszahlen bereits zu Beginn der grippeüblichen Monate leicht über den Werten früherer Jahre. Letztlich aber scheint sich der Höhepunkt der Grippewelle wieder im "üblichen Zeitraum" - im ersten Quartal des Jahres - zu bewegen.

Daten zur Grippe / Influenza in Mecklenburg-Vorpommern

 

Statistisches für Mecklenburg-Vorpommern

Statistisches für Mecklenburg-Vorpommern

Wie unterschiedlich stark die Influenza Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren traf, und wie sich die konkrete Verteilung der betroffenen Altersgruppen darstellte, lässt sich am besten in Diagrammen verdeutlichen. » Lesen

Wochenberichte ARE/Influenza für M-V

Wochenberichte ARE/Influenza für M-V

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) veröffentlicht wöchentlich die aktuelle Situation in Bezug auf Fälle Akuter Respiratorische Erkrankungen (ARE) sowie Fälle der Grippe / Influenza in Mecklenburg-Vorpommern.

Saisonspezifische Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza für M-V

Saisonspezifische Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza

Ziel der Arbeitsgemeinschaft Influenza ist eine zeitnahe ganzjährige Überwachung und entsprechende Berichterstattung des Verlaufs und auch der Stärke der Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (darunter speziell die der Grippe / Influenza) und der spezifischen Merkmale der jeweils zirkulierenden Influenzaviren. (Quelle: Robert Koch-Institut (RKI)) » Lesen

Ersatzkassen rufen erneut zur Impfung auf

Erneut riefen die Ersatzkassen auch in Mecklenburg-Vorpommern entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ihre Versicherten auch 2023 schon frühzeitig und wiederholt auf, die Möglichkeit einer Grippeschutzimpfung zu nutzen, und so die eigene Gesundheit aber auch die der Mitmenschen zu schützen. Besonders richtete sich der Aufruf auch in dieser Grippesaison an chronisch Kranke, Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangere. Bei diesen Bevölkerungsgruppen ist das Risiko schwerwiegender Probleme infolge einer Influenza-Infektion besonders hoch. Aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger waren zum schützenden „Piks“ aufgerufen.

Mit der neuen Normalität parallel auftretender Influenza- und Covid19-Viren hat die Schutzimpfung - möglichst gegen beide Virusvarianten - noch zusätzlich an Bedeutung genommen. Denn gerade für vulnerable Gruppen stellt die Möglichkeit einer zeitgleichen Infektion ein besonderes Risiko dar.

Personengruppen mit besonderer Impfempfehlung

 

Paar_Schwangerschaft

Grippeimpfung für Schwangere

Kommt es während der Schwangerschaft zu einer Grippeerkrankung kann die Gesundheit von Mutter und Kind ernsthaft in Gefahr geraten. Durch eine rechtzeitige Schutzimpfung lässt sich dieses Risiko stark reduzieren.
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Senioren in der Reha mit Stretchband

Grippeimpfung für Menschen ab 60

Das Immunsystem verliert mit zunehmendem Alter an Abwehrkraft. Der Kampf gegen Krankheitserreger wird dadurch immer schwieriger, und das Risiko, schwerer an einer Grippe zu erkranken, wächst. Eine Grippeimpfung ist daher besonders angeraten.
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Paar_auf_Brücke

Grippeimpfung für chronisch Kranke

Menschen mit chronischen Grunderkrankungen sind besonders gefährdet, schwerer an einer Grippe zu erkranken. Das RKI spricht speziell von chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, Leber-, Nieren-, Herz-, Kreislauf- oder chronischen neurologischen Krankheiten sowie Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes.
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Ärztin_mit_Stethoskop

Grippeimpfung für medizinisches Personal

Ob in der Arztpraxis, im Pflegeheim, bei der häuslichen Pflege, im Krankenhaus oder an vielen anderen Orten: Medizinisches Personal hat häufig Kontakte gerade auch zu den im Falle einer Grippe besonders gefährdeten Menschen. Deren Schutz wie auch der eigene sollte daher an oberster Stelle stehen.
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Impf-Empfehlung gegen Grippe für weitere Personengruppen

Neben den benannten Gruppen, wird auch weiteren Teilen der Bevölkerung die Grippeschutzimpfung nachdrücklich empfohlen:

  • Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr
  • Enge Kontaktpersonen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einem Grundleiden oder von Schwangeren
  • Personen, die in Alten- und Pflegeheimen leben
  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln

Da die Grippeimpfung in Mecklenburg-Vorpommern als öffentlich empfohlene Impfung gilt, ist der schützende „Piks“  auch denjenigen Personen möglich, die nicht den explizit von der STIKO benannten Risikogruppen angehören.

Weitere Informationen zur Grippe / Influenza und der Schutzimpfung

 

© Matthias Buehner

Schutzimpfungsrichtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stellt die stets aktuellste Fassung der Schutzimpfungsrichtlinie nebst Anlagen online zur Verfügung. Die Richtlinie gibt u.a. auch Auskunft über die Dokumentation von Impfungen. » Lesen