Von der Versorgung im Krankenhaus über die Behandlung in der Arztpraxis bis hin zur Pflege zu Hause oder in einem Pflegeheim gestalten die Ersatzkassen und der vdek die Versorgung vor Ort aktiv mit. Dabei steht neben Qualität und Wirtschaftlichkeit vor allem eine bzw. einer im Mittelpunkt: die Patientin und der Patient.
In unserer Rubrik „Für gute Gesundheit und Pflege – Ersatzkassen gestalten die Versorgung von heute und morgen“ fassen wir für Sie bestehende Angebote zusammen, erklären Ihnen, wie die Ersatzkassen die zukünftige Versorgung mitgestalten und geben Hinweise, wo Sie Angebote in Ihrer Nähe finden.
Die Gesundheitsversorgung darf nicht vom Wohnort oder der Haushaltslage abhängen! Wir brauchen jetzt mutige Reformschritte, um die Finanzen in GKV und Pflegeversicherung zu stabilisieren und die Qualität der Versorgung langfristig zu sichern.
Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Saarland
Ein Großteil der Versorgung findet in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte statt. Doch wie in anderen Bereichen auch, ist in der ambulanten Versorgung der demographische Wandel spürbar. Nicht nur, weil die behandelten Ärztinnen und Ärzte immer älter werden, sondern auch, weil der Versorgungsbedarf durch die älter werdende Gesellschaft kontinuierlich zunimmt. » Lesen
In Deutschland werden der Rettungsdienst und die Notaufnahmen zu oft für Fälle in Anspruch genommen, die aus medizinischer Sicht keine Notfälle sind. Auch suchen Versicherte mit Bagatellerkrankungen selbstständig Notaufnahmen auf. Diese unsachgemäße Inanspruchnahme verstopft die Einrichtungen, geht zulasten der Versorgung echter Notfälle und führt zu langen Wartezeiten. » Lesen
Psychotherapeutische Versorgung verbessern und Ressourcen effektiver nutzen
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) möchte die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland durch bessere Steuerung und gezielteren Einsatz der personellen und finanziellen Ressourcen verbessern. Insbesondere Versicherte mit schweren und dringlichen Erkrankungen, etwa mit schweren Depressionen, berichten teilweise von langen Wartezeiten und Problemen, einen geeigneten Therapieplatz zu bekommen, und das, obwohl die Kapazitäten und Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den letzten Jahren deutlich angestiegen sind. Gab es 2017 noch 336 niedergelassene Psychotherapeut:innen im Saarland sind es 2024 bereits 455. Dies ist ein Anstieg von über 26 Prozent.
Entwicklung der Anzahl niedergelassener Psychotherapeuten