Auch Erwachsene können gegen Masern geimpft werden

Dresden, 22.4.2013 - In Sachsen wurde 2012 erstmals seit Jahren keine Masernerkrankung erfasst. Auf diese Zahl der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen verwies heute der Verband der Ersatzkassen (vdek) aus Anlass der 8. Europäischen Impfwoche (22. bis 27. April 2013). Dennoch sollten die Bemühungen um einen ausreichenden Infektionsschutz nicht nachlassen.

Die Impfung bildet einen wichtigen Schutz vor der Masern-Erkrankung. Sachsen hat durch seine stringente Impfpolitik bessere Durchimpfungsraten bei Kindern als viele andere Bundesländer. Der deutliche Anstieg 2011 auf 23 Erkrankungsfälle zeigt aber auch, dass die Masern-Problematik immer noch aktuell ist. In den Jahren zuvor waren jeweils ein bis maximal vier Erkrankungen registriert worden.

Masern sind eine hochansteckende Infektionskrankheit, bei der Kleinkinder besonders gefährdet sind. Die Krankheit trifft nicht nur Kinder. Ein Drittel der 2011 in Sachsen Erkrankten war im Erwachsenenalter. Auch Erwachsene können sich immunisieren lassen und damit die Verbreitung der Krankheit verhindern.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit. Die Kosten der Impfung werden von den Krankenkassen übernommen.

 

Kontakt

Dirk Bunzel
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen

Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: dirk.bunzel@vdek.com