Landesbasisfallwert für 2014 vereinbart

Gemeinsame Pressemitteilung - Sächsische Krankenhäuser erhalten mehr Geld für Patienten

Die Krankenhäuser in Sachsen erhalten in diesem Jahr 114 Millionen Euro mehr für die medizinische Versorgung als 2013. Das ist das Resultat des Landesbasisfallwerts 2014, auf den sich die Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft Sachsen geeinigt haben.

Der Landesbasisfallwert ist die entscheidende Richtgröße für den Preis von Krankenhausbehandlungen. Er wird jährlich gemäß der erwarteten Entwicklung der Patientenzahl von den Vertragspartnern neu verhandelt. Er dient als Grundlage für die Abrechnung über Fallpauschalen, mit dem die Kliniken den größten Teil ihrer Erlöse erzielen.

Der für 2014 vereinbarte Landesbasisfallwert beträgt 3.117,15 Euro. Damit steht in diesem Jahr den Kliniken in Sachsen ein Budget von rund 3,4 Milliarden Euro für die stationäre Behandlung von Patienten zur Verfügung. Das bedeutet eine Steigerung um 3,5 Prozent gegenüber 2013.

Mit der Einigung haben die Krankenhäuser Planungssicherheit für das begonnene Jahr erhalten. Der neue Landesbasisfallwert bedarf noch der abschließenden Genehmigung durch das sächsische Sozialministerium.

In Sachsen gibt es 80 Krankenhäuser. Die Zahl der behandelten Patienten lag bei rund einer Million im Jahr 2012.

Kontakt

Dirk Bunzel
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen

Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: dirk.bunzel@vdek.com