Sächsischer Impfgipfel

Impfung gegen das Coronavirus als Gemeinschaftsschutz und Zeichen der Solidarität

Der Freistaat Sachsen sorgt sich um nachlassendes Interesse an der Corona-Schutzimpfung und hat deshalb am 20. Juli diverse Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, Kommunen, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft zu einem Impfgipfel eingeladen. Auch die Ersatzkassen unterstützen die Initiative der Sächsischen Landesregierung: „Impfen geht uns alle an! Denn Normalität kann erst dann wieder einkehren, wenn die Bevölkerung geimpft ist und bessere Behandlungen gegen das Coronavirus entwickelt worden sind. Bis dahin führt kein Weg an der Corona-Impfung vorbei“, so Silke Heinke, Leiterin der vdek-Landesvertretung Sachsen.

Freistaat hat Aufholbedarf in Sachen Impfen

Es geht jetzt vor allem darum, das Impftempo hoch zu halten, um sich der Herdenimmunität zu nähern. Auch Silke Heinke ist gegen COVID-19 geimpft: „Ähnlich dem Solidaritätsprinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung GKV sehe ich die individuelle Schutzimpfung jedes Einzelnen als wichtige Verantwortung für das große Ganze, für den Schutz der Gemeinschaft. In diesem Sinne: Krempeln wir die Ärmel hoch!“

Die Impfbereitschaft ist in Sachsen nicht mehr so ausgeprägt wie am Anfang der Kampagne. Das zeigt sich insbesondere bei den Impfquoten: Hier markiert Sachsen nach wie vor im Vergleich zu den anderen Bundesländern das Schlusslicht in Deutschland: Während bundesweit sechs von zehn Personen (60,0 %) über die Erst- sowie 46,7% über die Zweitimpfung verfügen, ist im Freistaat nur gut jeder Zweite (50,9%) einmal, 43,2% sind vollständig immunisiert durch beide Impfungen (Stand RKI-Impfquotenmonitoring: 20.07.2021).

Mittlerweile ist ausreichend Impfstoff vorhanden, so dass sich viele Menschen sofort impfen lassen können. Die vdek-Landesvertretung appelliert, das Angebot zu nutzen und sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Je umfangreicher alle vorhandenen Impfstoffe in Anspruch genommen werden, desto schneller kann ein guter Gemeinschaftsschutz im Freistaat Sachsen erreicht werden. Auch angesichts der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus ist ein schnelles Impfen vieler Bürgerinnen und Bürger enorm wichtig.

Wo, wie, wann impfen lassen?

Nachdem deutschlandweit die Impfpriorisierung endete, können sich in Sachsen seither alle Bürgerinnen und Bürger in einem der insgesamt 13 Impfzentren des Deutschen Roten Kreuz (DRK), bei Haus- und Betriebsärzten sowie im Impfbus bzw. bei mobilen Impfteams impfen lassen.

Seit dem 13. Juli 2021 gibt es für impfwillige Personen keine zeitliche Beschränkung in den Impfzentren mehr. Auch ohne Termine besteht im Rahmen der Öffnungszeiten bis eine Stunde vor Schließung freie Wahl der Impfstoffe in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit, der Impfstoffzulassung und einer ärztlichen Entscheidung. Ausgenommen ist das temporäre Impfzentrum Grimma.

Mehr Infos zu den sächsischen Impfangeboten:

https://drksachsen.de/impfzentren/faqs-allgemein.html

https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

Kontakt

Dr. Claudia Beutmann
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen

Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: claudia.beutmann@vdek.com