Mehr Geschlechtersensibilität in Prävention, Diagnostik und Therapie: Der diesjährige vdek-Zukunftspreis sucht Projekte und die besten Ideen, die genau darauf abzielen. Denn Männer und Frauen zeigen bei vielen Erkrankungen unterschiedliche Symptome und die gilt es in der Versorgung zu berücksichtigen.
Welche spezifischen Versorgungskonzepte gibt es? Wie können Frauen und Männer motiviert werden, gesundheitsgefährdendes Verhalten zu erkennen und zu ändern? Welchen Beitrag können digitale Angebote leisten? Auf diese und weitere Fragen sucht der vdek-Zukunftspreis 2026 Antworten. „Das Geschlecht beeinflusst deutlich, wie Gesundheitsleistungen genutzt werden und wie die Versorgung erfolgt: Frauen nutzen häufiger ambulante und präventive Angebote, Männer suchen medizinische Hilfe seltener auf. Zudem zeigen Forschung und Versorgungsanalysen, dass strukturelle Geschlechterunterschiede – sei es in Zugang, Diagnose oder Behandlungsqualität – weiterhin bestehen und sich auf den gesundheitlichen Outcomes auswirken. Wir suchen mit dem diesjährigen vdek-Zukunftspreis Ideen, die zeigen, wie Gendermedizin gelingen kann“, so Claudius Wehner – stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Sachsen.
Bewerbungen bis 16. April 2026 möglich
Ab sofort läuft die Bewerbungsphase für den diesjährigen vdek-Zukunftspreis, der im 17. Jahr seiner Ausschreibung unter dem Motto „geschlechterspezifische Versorgung“ steht. Bewerben können sich Akteure aller Versorgungsbereiche des Gesundheitswesens sowie Institutionen, Vereine, Ehrenamtliche oder Start-up-Unternehmen, die Patientinnen und Patienten behandeln, unterstützen oder die Gesundheitsversorgung aktiv weiterentwickeln. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular sind online abrufbar unter www.vdek.com/zukunftspreis-2026.
Die besten Einreichungen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro belohnt. Über die Prämierung entscheidet eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens unter der Leitung des vdek-Verbandsvorsitzenden Uwe Klemens.
Mehr zum vdek-Zukunftspreis
Der vdek-Zukunftspreis wurde 2010 auf Initiative der Sozialen Selbstverwaltung bei den Ersatzkassen zum ersten Mal vergeben. Seither prämieren die bei den Sozialwahlen gewählten ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber jährlich Projekte und Ideen, die zur Verbesserung der Versorgung beitragen. Der Preis soll zudem ehrenamtliches Engagement fördern sowie unkonventionelle Versorgungsprojekte mit Vorbildcharakter bekannter machen.
Kontakt
Anke Weber
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen
Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: anke.weber@vdek.com