Die Selbsthilfe basiert auf der Arbeit von Selbsthilfegruppen. Der Selbsthilfepreis will auf die Leistungen der kleinsten organisierten Hilfegemeinschaften aufmerksam machen und zur Nachahmung einladen.
Bis zum 31. Mai 2026 konnten sich Selbsthilfegruppen und besonders engagierte Einzelpersonen für den Sächsischen Selbsthilfepreis der Ersatzkassen 2026 bewerben. Gesucht wurden Menschen, Gruppen und Initiativen, die mit innovativen Ideen und Projekten dazu beitragen, das Leben mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen ein Stück leichter zu machen.
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Wir haben eine fachkundige Jury zusammengestellt, die im August unter allen Einsendungen die Preisträgerinnen und Preisträger auswählt. Ende Oktober findet dann die große Preisverleihung in Dresden statt. Damit wollen wir den Menschen danken, die sich in Sachsen in der Selbsthilfe engagieren – oft ehrenamtlich, mit großer Ausdauer und mit einem beeindruckenden Gespür für die Sorgen und Bedürfnisse anderer.
Das Leben mit einer chronischen Erkrankung stellt häufig eine große Herausforderung dar. Die organisierte Selbsthilfe gibt Betroffenen in solchen Situationen Halt und Rat, aber auch Kenntnisse zu Versorgungsthemen. Die Ersatzkassen in Sachsen – TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK – würdigen dieses Engagement und schreiben nunmehr zum zwölften Mal den Sächsischen Selbsthilfepreis aus.
Die Selbsthilfe basiert auf der Arbeit von Selbsthilfegruppen. Der Selbsthilfepreis will auf die Leistungen der kleinsten organisierten Hilfegemeinschaften aufmerksam machen und zur Nachahmung einladen.
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Die Selbsthilfe bietet das, was die professionellen Akteure in der Gesundheitsversorgung bei Krankheit nicht leisten können. Gleichzeitig kann sie dazu beitragen, dass sich Betroffene als ein kompetenter und mündiger Partner im Gesundheitswesen verstehen.
Für die besten Ideen werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro ausgelobt. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertreter:innen des Gesundheitswesens, aus Politik und Selbsthilfe.
Über die Vergabe des Sächsischen Selbsthilfepreises 2026 entscheidet eine Fachjury. Ihr gehören an:
Landtagspräsident Alexander Dierks übernimmt in 2026 die Schirmherrschaft für den Sächsischen Selbsthilfepreis der Ersatzkassen:
„Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie unterstützt Menschen, die mit chronischen Erkrankungen oder anderen gesundheitlichen Belastungen leben – ebenso wie ihre Angehörigen. In den vielen Selbsthilfegruppen überall in Sachsen entsteht nicht nur Zugang zu wichtigen Informationen und Hilfsangeboten. Vor allem wächst dort ein stabiles Netzwerk aus Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, sich gegenseitig Mut machen und einander Kraft geben.“
Teilnehmen konnten Gruppen und Einzelpersonen, die die gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Sachsen nachhaltig stärken und dafür werben.
Die eingereichten Unterlagen werden nicht an Dritte weitergereicht. Die Preisträger:innen erklären sich bereit, ihre Arbeit im Rahmen der Preisverleihung vorzustellen. Mit dem Einreichen der Bewerbungsunterlagen werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Ein Rechtsanspruch auf den Preis kann nicht abgeleitet werden.
Sie möchten auf den Selbsthilfepreis aufmerksam machen? Gern können Sie den nachstehenden Ausschreibungsflyer und das Plakat dafür nutzen.
Die Ersatzkassen vergeben seit 2012 den Sächsischen Selbsthilfepreis. Informationen zu den bisherigen Preisträger:innen finden Sie hier.
Selbsthilfe ergänzt die professionellen Angebote der Gesundheitsversorgung. Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände fördern deshalb die Arbeit der Selbsthilfe. Mehr