Pinneberger Hauptausschuss sagt Ja zum Zentralklinikum

Eine gute Entscheidung der Lokalpolitik - jetzt ist das Land in der Pflicht

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt das Votum des Hauptausschusses des Kreises Pinneberg, die beiden Klinikstandorte in Elmshorn und Pinneberg zugunsten eines neuen Zentralkrankenhauses aufzugeben.

„Mit Blick auf eine zukunftsfähige Krankenhauslandschaft und angesichts des Fachkräftemangels in nahezu allen Bereichen ist das der richtige Weg, um eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung in der Region langfristig sicherzustellen“, sagt Claudia Straub, Leiterin der vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein. „Es ist wichtig, dass die Politik vor Ort die Pläne der Regio Kliniken mitträgt. Nun muss sie auch die Bevölkerung in der Region mitnehmen – denn jede Veränderung löst zunächst Ängste aus.“

Doch hier seien solche Ängste unbegründet, denn die Versorgungsqualität werde in einem modernen Krankenhaus besser sein als an zwei sanierungsbedürftigen Standorten mit partiellen Doppelstrukturen.

Gleichzeitig appelliert die vdek-Chefin an die Landespolitik, ausreichend Geld für die Umstrukturierung bereitzustellen: „Die bisherige Investitionskostenförderung des Landes ist trotz der Steigerungen in den vergangenen Jahren völlig unzureichend! Die bis 2030 zur Verfügung stehenden Mittel reichen schon für die vorliegenden Anträge nicht aus. Und wenn dann im Kreis Pinneberg – oder auch im Kreis Rendsburg-Eckernförde Baumaßnahmen nötig werden, die die stationäre Versorgung sichern und sogar verbessern, dann müssen dafür auch die entsprechenden Mittel für Verfügung gestellt werden. Die öffentliche Hand ist verantwortlich für eine auskömmliche Investitionsförderung“, betont Claudia Straub.

Pressemitteilung vom 11.03.2022 zum Download vdek begrüßt Votum für Zentralklinikum im Kreis Pinneberg

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