Prävention

Grafik Prävention und Gesundheitsförderung, Hierarchie von "Prävention und Gesundheitsförderung" in Blautönen. Aufgliederung links in "Setting Ansatz (Lebenswelten)", Unteraufgliederung in "Betriebliche Gesundheitsförderung" sowie "Nichtbetriebliche Lebenswelten" mit Unterpunkt "Präventionsprojekte". Aufgliederung rechts in "Individueller Ansatz" mit Unterpunkt "Präventionskurse".

Prävention 

Prävention wird im Allgemeinen mit „Vorbeugung“ gleichgesetzt: Im Gesundheitswesen werden damit Strategien bezeichnet, die entweder spezifische Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten vermindern oder mitverursachende Rahmenfaktoren beeinflussen, welche die Anfälligkeiten gegenüber Krankheiten verringern. Aktivitäten zur Reduzierung der Auswirkungen bereits bestehender Krankheiten sind mit einbezogen.

Zur Prävention gehören beispielsweise Gesundheitskurse (Präventionskurse) unserer Mitgliedskassen und Schutzimpfungen. Hier wird auf die Gesundheit des Einzelnen individuell fokussiert.

Gesundheitsförderung

Während Prävention das Risiko von Krankheit („Was macht krank?“) reduzieren will, setzt die Gesundheitsförderung auf eine Stärkung von Gesundheit („Was macht gesund?“) und bezieht die Lebensbedingungen mit ein. Dabei wird nicht nur das Verhalten des Einzelnen in den Blick genommen, sondern ebenso sein Umfeld, die sogenannte Lebenswelt. Mit der Gestaltung des Arbeitsumfelds beschäftigt sich die betriebliche Gesundheitsförderung. Die außerbetriebliche Gesundheitsförderung bezieht die Lebenswelten Kommune, Kita, Schule, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Pflegeheime ein.

Ersatzkassen gemeinsam als aktiver Gestalter in der Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention haben in den vergangenen Jahren eine deutliche Aufwertung in der Gesundheitsversorgung erfahren. Große Teile des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) sind am 25.07.2015 in Kraft getreten. Das Gesetz fördert eine stärkere Zusammenarbeit der Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung. Vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes nehmen die Ersatzkassen die Herausforderung der Intensivierung von Gesundheitsförderung und Prävention auf Bundes- und Landesebene aktiv an. Im Fokus des gemeinsamen Vorgehens steht das Engagement in nichtbetrieblichen Lebenswelten und in stationären Pflegeeinrichtungen.

Die Ersatzkassen in Schleswig-Holstein bieten ihren Versicherten darüber hinaus ein breites Spektrum an Präventionsangeboten an. Dies reicht von der individuellen Primärprävention über Gesundheitsförderung in Betrieben, Schulen und Kindergärten, Schutzimpfungen, Früherkennungsmaßnahmen bis zu medizinischen Vorsorgeleistungen. Über die besonderen Angebote der einzelnen Ersatzkassen informieren Sie sich bitte auch auf deren Internetseite.

Cover Präventionsbericht 2018

Präventionsbericht 2018

Eine Übersicht über das Engagement der Kassen im Bereich der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung finden Sie im aktuellen Präventionsbericht 2018.