Veranstaltungen

Gespräche am Wasser zur Kieler Woche 2018:

"Personalnotstand in der Pflege: Welche Wege gibt es aus der Krise?" 

Neujahrsgespräch 2018 der vdek-Landesvertretung

"Gesundheitspolitik 2018: Was nun? Was tun?"

Schleswig-Holstein hat seit sieben Monaten eine neue Landesregierung – auf Bundesebene war die Regierungsbildung auch vier Monate nach der Wahl noch nicht abgeschlossen. Was ist hier wie dort in der Gesundheitspolitik zu erwarten? Rund 90 Gäste waren in den Sell-Speicher gekommen, um Antworten auf diese Fragen zu bekommen.

Bei seinem „Antrittsbesuch“ beim vdek in seiner zweiten Amtsperiode skizzierte Landesgesundheitsminister Dr. Heiner Garg in seinem ausführlichen Grußwort seine Agenda für die kommenden Jahre: Vom Landeskrankenhausgesetz über die Notfallversorgung bis zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in den ländlichen Räumen.

Christine Aschenberg-Dugnus, MdB aus Strande und neue gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, gab einen Einblick in die gescheiterten Jamaika-Sondierungen in Berlin aus gesundheitspolitischer Sicht und sprach über die Gestaltungsmöglichkeiten in der Opposition. Sie betonte die Bedeutung der Freiberuflichkeit der Ärzte und warb für eine Stärkung der Selbstverwaltung.

Ulrike Elsner, die Vorstandsvorsitzende des vdek, begrüßte die geplante Rückkehr zu paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Ankündigung in der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD, den Morbi-RSA weiterzuentwickeln. Aus Ihrer Sicht geht die aktuelle Debatte übe eine angebliche „Zwei-Klassen-Medizin“ in Deutschland an der Realität vorbei. Die GKV biete „Erste-Klasse-Medizin“! Einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge sehen das auch die Versicherten so. 85 Prozent der Befragten sind mit der medizinischen Versorgung „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“.