Vorsorge und Rehabilitation

Mit 43 Einrichtungen in Schleswig-Holstein bestehen Versorgungsverträge über stationäre Vorsorge und Rehabilitation. Diese verfügen zusammen über 4.201 Betten für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dazu kommen noch Kapazitäten für die private Krankenversicherung, die Unfall- und die Rentenversicherung.

Daneben gibt es 25 Einrichtungen für Vorsorge und Rehabilitation von Mutter/ Vater und Kind mit insgesamt 3.352 GKV-Betten.

Deutlich zu erkennen ist eine starke Konzentration dieser Einrichtungen an den Küstenlinien. Das Klima und die Luft spielen ebenso eine Rolle bei der Rehabilitation wie das Wohlbefinden der Patienten.

Die Vergütungen für alle o.g. Einrichtungen werden auf dem Verhandlungswege zwischen den Einrichtungen und den Krankenkassenverbänden festgesetzt.

Seit dem 05. Juni 1997 besteht ein sog. "Aktionsplan Vorsorge- und Rehabilitationsstandort Schleswig-Holstein". Im Rahmen des Aktionsplanes haben sich schleswig-holsteinische Institutionen und Verbände aus dem Gesundheitswesen, insbesondere wegen einer tiefen Belegungskrise bei den vorhandenen Einrichtungen, die durch Gesetzesänderungen, wie z.B. Verkürzung der Reha-Behandlungsdauer von vier auf drei Wochen, Verlängerung von Wiederholungsintervallen bei Rehamaßnahmen von drei auf vier Jahre, verursacht waren, zusammen geschlossen, um den Standort Schleswig-Holstein für Vorsorge und Rehabilitation durch unterschiedliche Maßnahmen zu unterstützen.

Quelle: vdek; Kartengrundlage GfK GeoMarketing

Quelle: vdek; Kartengrundlage GfK GeoMarketing