Vorsorge und Rehabilitation

In Schleswig-Holstein stehen 51 stationäre Vorsorge- und Rehabilitationskliniken mit über 8.000 Vertragsbetten zur Verfügung. Die meisten Einrichtungen halten Betten für die Indikation "Krankheiten der Atmungsorgane" gefolgt von "orthopädischen Krankheiten" vor. Daneben stehen sieben orthopädische und eine kardiologische Einrichtung für ambulante Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen zur Verfügung.

Die Vergütungen für alle o.g. Einrichtungen werden auf dem Verhandlungswege zwischen den Einrichtungen und den Krankenkassenverbänden festgesetzt.

Seit dem 05. Juni 1997 besteht ein sog. "Aktionsplan Vorsorge- und Rehabilitationsstandort Schleswig-Holstein". Im Rahmen des Aktionsplanes haben sich schleswig-holsteinische Institutionen und Verbände aus dem Gesundheitswesen, insbesondere wegen einer tiefen Belegungskrise bei den vorhandenen Einrichtungen, die durch Gesetzesänderungen, wie z.B. Verkürzung der Reha-Behandlungsdauer von vier auf drei Wochen, Verlängerung von Wiederholungsintervallen bei Rehamaßnahmen von drei auf vier Jahre, verursacht waren, zusammen geschlossen, um den Standort Schleswig-Holstein für Vorsorge und Rehabilitation durch unterschiedliche Maßnahmen zu unterstützen.