Praxisbeispiel aus Tenever
Wie durch aufeinander aufbauende Projekte neue Schwerpunkte gesetzt und unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden können, zeigte das Team von Frauen Gesundheit in Tenever (FGT). Seit 2019 setzt die Initiative drei Maßnahmen zu den Themen Digitalisierung und Klimagesundheit partizipativ um. Im Sinne der Nachhaltigkeit entstanden dabei auch Handreichungen, die anderen Projekten als Orientierung dienen können. Evaluation sei dabei unverzichtbar, um Maßnahmen kontinuierlich weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen, betonte Dr. Christina Sanko vom FGT.
Die Vielfalt der Präventionslandschaft in Bremen
Die breite Vielfalt, die im Strategieforum vertreten ist, präsentierte sich ebenfalls auf der Konferenz. Das Engagement des Stabsbereichs „Gesundheitliche Chancengleichheit und Prävention bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz stellte Sarah Uflacker vor. Dort werden neben den gesetzlichen Aufgaben zahlreiche weitere Projekte vorangetrieben, darunter die Gesundheitszentren in Gröpelingen, Bremen-Süd und der Überseestadt sowie Gesundheitsfachkräfte in Schulen, Quartieren und ab dem kommenden Jahr auch in Kindergärten.
Anne Pätzold vom BBKK Landesverband Mitte stellte die Projektförderung durch das GKV-Bündnisses für Gesundheit im Land Bremen vor. Tobias Lange von der Unfallkasse Bremen erläuterte den Zusammenhang und die Bedeutung verschiedener präventiver Maßnahmen in Betrieben. Luca Richter von der BARMER präsentierte das bundesweit an vielen Schulen umgesetzte Projekt MindMatters. Anschließend stellte Dr. Natalie Schüz von der Rentenversicherung Oldenburg-Bremen mit RV Fit ein spezielles Präventionsprogramm für Berufstätige vor.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich in Kleingruppen über weitere Angebote der Gesundheitsämter Bremen und Bremerhaven, der KGC, der BGF-Koordinierungsstelle und weiterer Akteurinnen und Akteure zu informieren. Für Svenja Jacobs ist die Vielzahl der vorgestellten Projekte und Initiativen ein Beleg dafür, dass das kleine Bundesland gut aufgestellt ist: „Bremen ist in der Prävention weit vorn.“