Pflege

Eine Pflegerin hilft einem älteren Herren beim Aufstehen

Die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Bremen bieten ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen rund um die Pflege an. Um mit den Pflegekassen abrechnen zu können, schließen sie mit den Landesverbänden der Pflegekassen in Bremen einen Versorgungsvertrag. Hierfür müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die insbesondere der Qualitätssicherung dienen.  

Druck

Der vdek-Pflegelotse hilft Ihnen oder Ihren Angehörigen bei Ihrer Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Einrichtungen. Sie finden unter  www.pflegelotse.de Informationen z.B. über die Größe, die Kosten, besondere Versorgungsformen, die Lage sowie über die entsprechenden Anschriften der Einrichtungen. Auch ein Vergleich ausgesuchter Einrichtungen ist möglich. Zudem werden hier differenzierte Informationen zur Qualität der Pflege vor Ort veröffentlicht. Weitere Infos zum vdek-Pflegelotsen finden Sie hier.

Zulassungsverfahren für Pflegeeinrichtungen

Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag auf Abschluss eines Versorgungsvertrages rechtzeitig, d.h. etwa drei Monate vor der geplanten Inbetriebnahme einer Einrichtung bei einem der Landesverbände der Pflegekassen, z.B. der vdek-Landesvertretung einreichen. Dem Antrag sind der Strukturerhebungsbogen sowie weitere antragsbegründende Unterlagen, wie beispielsweise Eignungsnachweise für Pflegefachkräfte beizufügen. Eine Zulassung kann erst bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen erfolgen. Bei vollstationären und teilstationären Einrichtungen sowie bei Einrichtungen der Kurzzeitpflege müssen die erforderlichen Unterlagen auch bei der örtlichen Heimaufsicht eingereicht werden.

Den nachfolgenden Anlagen können Sie die Zulassungsvoraussetzungen sowie Qualitätsvoraussetzungen für die Leistungserbringung in den verschiedenen Bereichen entnehmen.

Ambulante Pflege

Vollstationäre Pflege

Teilstationäre Pflege

Kurzzeitpflege

Palliativversorgung

Ein lange vernachlässigter Bereich der Medizin ist die Begleitung sterbender Menschen. In der palliativen Versorgung geht es nicht um Heilung, sondern um Lebensqualität und eine individuelle Betreuung, die die Bedürfnisse des Patienten in den Mittelpunkt aller Bemühungen stellt. In Bremen können schwerstkranke Menschen auf unterschiedliche Weise, zuhause oder in einer Einrichtung, Betreuung finden:

  • in der Palliativ-Station am Klinikum Links der Weser 
  • in der Palliativ-Station am St. Joseph-Hospital
  • im stationären Hospiz:Brücke in Walle
  • im Lilge-Simon-Stift im Bremer Norden
  • in der ambulanten Betreuung über die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Bremen e.V.

Seit September 2009 gibt es in Bremen die Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV),  seit Juni 2012 auch in Bremerhaven. Dieses Angebot ermöglicht unheilbar kranken Menschen auch bei schwerer Symptomatik zu Hause von einem Team speziell ausgebildeten Ärzte und Pflegekräfte versorgt zu werden.

Aktuelle Informationen:

  1. Zuzahlungen für Pflege in Heimen steigen weiter

    Die Pflegekosten für Heime im Land Bremen sind erneut gestiegen. Das geht aus Zahlen des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) hervor, die jetzt vorliegen. Aktuell müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörige durchschnittlich 2.080 Euro monatlich für einen Platz in einem Bremer Pflegeheim zahlen, 54 Euro mehr als noch vor einem halben Jahr. » Lesen

  2. Zwei Außenstandorte für die Pflegestützpunkte

    Ab dem 01. April 2021 gibt es zwei neue Außenstandorte der Pflegestützpunkte im Bremer Süden. Zusätzliche Anlaufstellen für unabhängige Beratung zu allen Fragen der Pflege finden sich dann im Quartierszentrum sowie im Bürger- und Sozialzentrum Huchting. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sowie der Pflegekassen beraten kostenlos, neutral, unabhängig und individuell. » Lesen