159 Millionen Euro zusätzlich für sächsische Kliniken

Dresden, 27.2.2013 – Die sächsischen Krankenhäuser erhalten 2013 für die Versorgung der Patienten über 159 Millionen Euro mehr als in Vorjahr. 

Darauf einigten sich Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft Sachsen bei ihrer Verhandlung des neuen Landesbasisfallwerts. Das Ergebnis hat jetzt das sächsische Sozialministerium als zuständige Aufsichtsbehörde genehmigt, teilte der Verband der Ersatzkassen (vdek) mit.

Der Landesbasisfallwert bildet die Basis für die Abrechnung von Krankenhausleistungen nach dem Fallpauschalensystem. Er wird jährlich verhandelt. Aktuell vereinbarten die Vertragspartner einen Wert von 3.012,76 Euro, was eine höhere Vergütung akutstationärer medizinischer Eingriffe um 55,25 Euro bedeutet.

Damit steht den Kliniken im Freistaat Sachsen ein Ausgabenvolumen von rund 3,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieser Betrag bietet den Krankenhäusern eine solide Grundlage für eine medizinische Versorgung auf weiterhin hohem Niveau.

Seit Einführung des Fallpauschalensystems 2005 stieg der Landesbasisfallwert um 11 Prozent. Das vereinbarte Ausgabenvolumen der Krankenhäuser nahm im gleichen Zeitraum um 40 Prozent zu.

 

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Dirk Bunzel
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen

Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: dirk.bunzel@vdek.com