Hilfe für Schwerstkranke durch spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Landkreis Leipzig

Dresden, 15.5.2013 – Seit Anfang Mai können auch im Landkreis Leipzig sterbenskranke Patienten zu Hause versorgt werden. Bei Bedarf rund um die Uhr. Die sächsischen Pflegekassen und die Ersatzkassen schlossen hierfür einen Vertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) mit den Helios Kliniken Leipziger Land und den Muldentalkliniken.

„Wichtiges Anliegen ist es, die Krankheitssymptomatik und die Lebensqualität der Patienten so weit wie möglich zu verbessern,“ sagte Silke Heinke, Leiterin der Landesvertretung Sachsen des Verbandes der Ersatzkassen (vdek). „Die Schwerstkranken sollen in ihrer letzten Lebensphase in vertrauter Umgebung selbstbestimmt leben können. Um das sicher zu stellen, werden sie entsprechend ihrem individuellen Bedarf interdisziplinär versorgt.“

Speziell ausgebildete Palliativärzte leiten und koordinieren die medizinisch-pflegerische Versorgung durch SAPV-Teams. Neben den Ärzten sind Palliativpflegefachkräfte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Seelsorger und Hospizdienste darin eingebunden. Deren Tätigkeit ist vor allem auf die Schmerzlinderung und die Beherrschung von psychischen und sozialen Problemen ausgerichtet.

Im Einzugsgebiet der beiden beteiligten SAPV-Teams Borna und Muldental leben insgesamt 270.000 Menschen. Sachsenweit haben sich bisher 15 SAPV-Teams etabliert. Der erste SAPV-Vertrag war 2009 in Dresden geschlossen worden.

 

Kontakt

Dirk Bunzel
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen

Tel.: 03 51 / 8 76 55 37
E-Mail: dirk.bunzel@vdek.com