7. Jobcenter übergreifender Austausch

Möglichkeiten kommunaler Einbindung im Programm teamw()rk diskutiert

Am 19. Juni 2026 fand der siebte Jobcenter übergreifende Austausch im Rahmen des Programms „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ statt. In diesem Zusammenhang lud die kassenseitige Programmkoordination zu einem gemeinsamen digitalen Austausch ein. Mit dabei waren die Stadt- und Landkreise Biberach, Bodenseekreis, Ludwigsburg, Ravensburg und Stuttgart.

teamw()rk – Jobcenter übergreifender Austausch wird fortgesetzt

In Baden-Württemberg werden derzeit fünf Standorte im Rahmen des Programms „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ im Auftrag der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vom vdek federführend koordiniert. Dabei arbeiten Jobcenter und GKV intensiv zusammen, um gesundheitsfördernde Angebote für Menschen in Arbeitslosigkeit zu planen, umzusetzen und zielgruppenorientiert weiterzuentwickeln. Um die theoretischen Überlegungen in der Praxis zu verwirklichen, bedarf es einer ergebnisorientierten, konstruktiven Zusammenarbeit und transparenter Kommunikation. Der Jobcenter übergreifende Austausch ist für die Verantwortlichen der Standorte dabei eine besondere Gelegenheit, sich in regelmäßigen Treffen zu besprechen und die Synergien zur Weiterentwicklung des Programms zu nutzen. Am 19. Juni 2026 fand der erste gemeinsame Jobcenter übergreifende Austausch der neuen Förderphase statt. Neben den Jobcentern der Stadt- und Landkreise Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Stuttgart war auch der neue Standort Jobcenter Landkreis Ludwigsburg mit dabei.

Standorte reflektieren aktuellen Stand im Programm

Der Jobcenter übergreifende Austausch bietet den Programmverantwortlichen der Standorte die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen auszutauschen und diese in gemeinsamer Runde zu besprechen. Ganz in diesem Sinne begann das Treffen mit einem Bericht der Standorte über den Status quo der Umsetzung im Programm. Dabei berichteten die Jobcenter über die ersten Monate in der neuen Förderphase und das spezifische Gesundheitsangebot der jeweiligen Standorte zum Frühjahr bzw. Sommer 2026. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls darüber gesprochen, welche Themen die Standorte derzeit beschäftigen. Genannt wurden dabei beispielsweise die nachhaltige Verstetigung der Angebote und das Thema der kommunalen Einbindung.

Kommunale Einbindung weiter fokussiert

Für eine möglichst umfassende Gesundheitsförderung erwerbsloser Personen besteht die Notwendigkeit, sektorenübergreifend zu denken. Kommunen gestalten die Lebensbedingungen von Menschen und haben somit die Möglichkeit, diese gesundheitsförderlich auszurichten. Kommunale Einbindung spielt daher auch eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung des Programms. Im siebten Jobcenter übergreifenden Austausch galt der Fokus dementsprechend weiterführenden Überlegungen zur Stärkung kommunaler Einbindung. Dazu wurde im gemeinsamen Austausch zunächst ein Rückblick auf die Definition und Bedeutung kommunaler Einbindung geworfen. Danach wurden bereits besprochene Herausforderungen und die verschiedenen Möglichkeiten kommunaler Einbindung in den Blick genommen. Mit dieser Basis galten die weiterführenden Arbeitsphasen den Fragen, wie die Kommune für das Programm gewonnen werden und von einer gemeinsamen Kooperation profitieren kann. Dabei wurden vielfältige Aspekte wie bspw. die Stärkung eines gemeinsamen Netzwerks, die Zusammenarbeit zur Förderung der Gesundheit von Menschen aus der Kommune oder die Umsetzung gemeinsamer Angebote wie z. B. gesundheitsbezogene Veranstaltungen für die Zielgruppe genannt. Anschließend tauschten sich die Beteiligten in Kleingruppen dazu nochmals im Detail aus und teilten abschließend ihre weiterführenden Gedanken im Plenum.

Mit dem anregenden und konstruktiven Austausch konnten wichtige Bestandteile des Programms besprochen werden. Insgesamt ist der Prozess der kommunalen Einbindung dynamisch und entwickelt sich im Programm teamw()rk stetig weiter.

Pressemitteilung vom 25. Juni 2026 als Download 7. Jobcenter übergreifender Austausch

Kontakt

Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg

Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com