Stationäre Rehabilitation

Der Auftrag der rehabilitativen Versorgung ist es, nicht nur vorübergehende alltagsrelevante Beeinträchtigungen der Aktivitäten und Teilhabe zu verbessern und Pflegebedürftigkeit des Versicherten vorzubeugen. Durch eine frühzeitige Einleitung der gebotenen Behandlungsmaßnahmen soll der Patient (wieder) befähigt werden, eine Erwerbstätigkeit bzw. bestimmte Aktivitäten des täglichen Lebens möglichst in der Art und dem Ausmaß auszuüben, in der sie für seinen persönlichen Lebenskontext als typisch erachtet werden. Dies erfordert in der Regel eine interdisziplinäre und teamorientierte Patientenversorgung.

Maßnahmen zur stationären Rehabilitation kommen immer dann in Betracht, wenn die Leistungen der ambulanten Rehabilitation nicht ausreichen.

Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Geriatriekonzeptes Baden-Württemberg erfolgte insbesondere mit dem Schwerpunkt der rehabilitativen Ausrichtung. Hier wurde ein wohnortnahes und flächendeckendes Versorgungsangebot auf qualitativ exzellentem Niveau aufgebaut.

In Baden-Württemberg stehen derzeit 198 stationäre Rehabilitationseinrichtungen zur Verfügung, darin enthalten 40 geriatrische Fachabteilungen.

 

Corona: Alles zum Schutzschirm für zugelassene Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Ausgleichszahlungen nach § 111d SGB V - Neuverfahren(Ausgleichszahlungen für Zeiträume vom 18.11.2020 bis zum 31.01.2021)


Durch das 3. Bevölkerungsschutzgesetz wurde entschieden, dass die Umsetzung des Rettungsschirmes

für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für die Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartige Einrichtungen für die Zeit vom 18.11.2020 bis 31.01.2021 wieder eingesetzt wird. Eine Verlängerung dieses Zeitraums um bis zu 9 Monate ist nach § 111d Abs. 9 SGB V durch eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit ohne Zustimmung des Bundesrats möglich.

Die Erstattung beträgt jedoch im Rahmen der Fortsetzung nur noch 50 Prozent des mit Krankenkassen vereinbarten durchschnittlichen Vergütungssatzes.

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat die DAK Gesundheit weiterhin mit der Abwicklung der Ausgleichszahlungen nach § 111d SGB V in Baden-Württemberg beauftragt.

Im Gegensatz zum bisherigen Rettungsschirm, bei dem die Finanzierung aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds erfolgte, wird der Bedarf der Mittel im Rahmen der Fortführung des Rettungsschirms direkt aus Bundesmitteln finanziert.

Unter folgenden Kontaktdaten der DAK-Gesundheit können betroffene Vorsorge-und Rehabilitationseinrichtungen Informationen zum konkreten Antragsverfahren abrufen: www.dak.de/reha-schutzschirm

Ausgleichszahlungen nach § 111d SGB V – Altverfahren
(Ausgleichzahlungen für Zeiträume vom 16.03.2020 bis zum 30.09.2020)

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit einem Versorgungsvertrag nach § 111 Abs. 2 SGB V erhalten für die Ausfälle der Einnahmen, die ihnen seit dem 16.03.2020 durch eine verringerte Bettenbelegung entstehen, entsprechend § 111d SGB V Ausgleichszahlungen für Verluste.

Mit Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Versorgungstrukturen-Schutzverordnung wurde der Geltungsbereich von § 111d SGB V auf die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111a Abs. 1 Satz 1 SGB V (Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartige Einrichtungen) abgeschlossen wurde, erweitert.

Für die Abwicklung dieser Ausgleichszahlungen hat das Ministerium für Soziales und Integration die DAK-Gesundheit benannt.

https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq-fachleute/

Unter folgenden Kontaktdaten der DAK-Gesundheit können betroffene Vorsorge-und Rehabilitationseinrichtungen Informationen zum konkreten Antragsverfahren abrufen: www.dak.de/reha-schutzschirm

Das Nähere zum Verfahren enthält das Merkblatt der DAK-Gesundheit.