2024

Michael Mruck am 17. Juni 2024 beim Medizinischen Dienst in Lahr  

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Gesundheitsversorgung on air – der Leiter der vdek-Landesvertretung, Michael Mruck, äußert sich im Rahmen eines Podcasts beim Medizinischen Dienst (MD) in Lahr zur Krankenhausreform. Unsere Bilder zeigen Michael Mruck, Kristina Keil (Technik), Dr. Thomas Rösel vom MD (von links nach rechts).

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Empfang der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg am 15. Mai 2024 in Stuttgart

Minister Lucha beim Empfang, 1 Mann am Rednerpult stehend

Manne Lucha MdL, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg sprach beim Bündnis 52-Empfang zur Krankenhausreform. Foto: BKK Landesverband Süd/Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg

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Sprachen beim Empfang in Stuttgart intensiv, aber konstruktiv über den Health in all policies-Ansatz, Gesundheit in allen Politkfeldern. Kai Swoboda / IKK classic, Gesundheitsminister Manne Lucha MdL, Frank Winkler / vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Helmut Riegger / Landrat des Landkreises Calw. Foto: weadyou

Empfang der Krankenkassenverbände im Südwesten. Viele Menschen im Gespräch

Full house: Mit über 150 Teilnehmenden, allen wesentlichen Akteurinnen und Akteure des baden-württembergischen Gesundheitswesens, kann die vdek-LV mit ihren Partnerverbänden auf einen erfolgreichen Empfang der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg zurückblicken. Das vorbereitete Thema der Reformen im Gesundheitswesen, insb. die Krankenhausreform, war konsequent und richtig gesetzt. Es wurden im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart viele gute Gespräche geführt sowie weitere Kontakte geknüpft werden. Mit Gesundheitsminister Lucha hatten die veranstaltenden Krankenkassenverbände im Südwesten den politisch ranghöchsten Repräsentanten des Gesundheitswesens im Land eingeladen. Foto: weadyou

Beim diesjährigen Empfang der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg war die am Mittwoch von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Krankenhausreform das zentrale Thema. Sozial-, Gesundheits- und Integrationsminister Manne Lucha sieht Baden-Württemberg für die Reform gut vorbereitet. Für eine bedarfsgerechte Modernisierung bedarf es jedoch einer soliden Struktur und Finanzierung, so die Bündnispartner der Verbändekooperation.

Minister Lucha machte in seinem Grußwort der Landesregierung deutlich, dass die Krankenhäuser, das Land und die Krankenkassen in Baden-Württemberg in einer besonderen Vertrauenskultur bereits vieles vorweg an Veränderungen bei den Krankenhausstrukturen auf den Weg gebracht haben. Dieser Transformationsprozess sei im Land in vollem Gang. Baden-Württemberg habe seine Hausaufgaben gemacht und sich für die anstehende Krankenhausreform gut aufgestellt, so der Minister. Nicht nachzuvollziehen sei, dass Bundesminister Karl Lauterbach mit seiner Misstrauenskultur bei einem so zentralen Reformprojekt die Länder außen vorlässt und das Gesetz ohne deren Zustimmung beschließen will. Das sei zu Beginn zwischen Bund und Länder anders vereinbart gewesen, kritisierte der Minister.

In seiner Rede forderte Lucha zudem weitere Anstrengungen aller Beteiligten und der Bundesregierung, um das Gesundheitswesen für die Zukunft neu und nachhaltig auszurichten. So müsse eine Reform der Notfallversorgung, gerade vor dem Hintergrund der Veränderungen bei den Krankenhäusern, jetzt schnell angegangen werden. Auch die rechtliche Verankerung von Primärversorgungszentren sei von besonderer Bedeutung. Die nachhaltige Ausrichtung im Sinne eines klimagerechten Betriebes von Krankenhäusern sieht Lucha als weiteres wichtiges Wirkungsfeld. Allerdings müssten für die „Ökologisierung der Investitionskosten“ neue Finanzmittel bereitgestellt werden.

In seiner Begrüßung unterstrich der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der IKK classic, Kai Swoboda, für die Bündnis 52-Verbändekooperation die Dringlichkeit notwendiger Strukturreformen. Die finanziellen Mittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung seien knapp – die Kosten liefen aus dem Ruder. „Effiziente Strukturen sind der Hebel, damit wir in Deutschland auch beim Outcome, bei der Versorgungsqualität überdurchschnittlich gut werden“, so Swoboda. Dafür sei es wichtig, einerseits die bevorstehenden Reformen in den Gesamtzusammenhängen zu betrachten und beispielsweise bei der Krankenhausreform auch die Notfallversorgung und die ambulanten Strukturen vor Ort mitzudenken. Andererseits müsse die ökologische Nachhaltigkeit von Anfang an berücksichtigt werden: Nachhaltigkeit müsse als Qualitätskriterium im Gesundheitswesen fest verankert werden. 

Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg, 1 Frau und 4 Männer in der Gruppe stehend

Frank Winkler (vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg), Anton Haupenthal (KNAPPSCHAFT), Jacqueline Kühne (BKK Landesverband Süd), Manne Lucha MdL, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg und Kai Swoboda (IKK classic) (von links nach rechts). Foto: weadyou

Einladung zum Bündnis 52-Empfang 2024 mit Gesundheitsminister Lucha am 15. Mai 2024 im Württembergischen Kunstverein

Einladung zum Bündnis 52-Empfang 2024 am 15. Mai 2024 Es spricht Gesundheitsminister Manne Lucha MdL

vdek überreicht am 14. Mai 2024 in Stuttgart im Namen der Bündnis 52-Verbändekooperation den Preis "Gesunde Kommune" an die Stadt Mosbach

Förderpreis "Gesunde Kommune" 2 Frauen und 2 Männer mit Auszeichnung stehend

Freuen sich gemeinsam über die Urkunde mit dem Förderpreis "Gesunde Kommune": Katja Lampke, vdek-Referentin Projektmanagement Prävention und Gesundheitsförderung, Stadtrat Manfred Beuchert (CDU) als Vertreter des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Mosbach, Gesundheitsmanagerin Jennifer Amend, Stadt Mosbach, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).  

Förderpreis "Gesunde Kommune" 2 Frauen und 2 Männer mit Auszeichnung stehend

Der stellvertretende Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Frank Winkler: „Mehr umgesetzte Aufklärung und Suchtprävention an Schulen im Setting Gesunde Kommune geht nicht. Praxisnah, partizipativ und qualifiziert. Dazu im Rahmen einer Stadtrallye unglaublich kreativ. Die Auszeichnung ist somit in der Tat mehr als verdient!“

Gesunde Kommune Sport und Rauchen
Gesunde Kommune - Bericht in der Rhein-Neckar Zeitung RNZ_Stadtrallye
Gesunde Kommune, Bericht 2 in der Rhein-Neckar Zeitung RNZ_Stadtrallye

DRV und vdek tauschen sich am 8. Mai 2024 in Stuttgart zur Rehabilitation aus

vdek meets DRV, 6 Frauen und 3 Männer stehend

Intensiver Austausch zu aktuellen Fragen der Rehabilitation zwischen dem Verband der Ersatzkassen (vdek) und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) - Saskia Wollny, Mitglied der Geschäftsführung der DRV, Dr. Kristina Schüle Abteilungsleitung SMD/Rehamanagement, Christel Dolder, vdek-Referatsleiterin Stationäre Versorgung, Angelina Kiemel, vdek-Referentin Stationäre Versorgung, Andreas Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRV, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Gabriele Frenzer-Wolf Mitglied der Geschäftsführung, Nicole Peter, vdek-Referentin Stationäre Versorgung (von  links nach rechts).

Gesundheitspolitischer Austausch am 18. März 2024 mit MdL Florian Wahl (SPD) in der vdek-LV

Zu dem gestern veröffentlichten Referentenentwurf eines Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) äußert sich Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung beim gesundheitspolitischen Austausch mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion MdL Florian Wahl in der vdek-LV: „Es ist gut, dass Gesundheitsminister Lauterbach nun einen Referentenentwurf für eine Krankenhausreform vorgelegt hat. Das Ziel, die Versorgung durch mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine stärkere Spezialisierung der Krankenhäuser zu verbessern, ist der richtige und konsequente Ansatz. Im nächsten Schritt müssen die Leistungsgruppen auf Grundlage bundeseinheitlicher Qualitätsstandards verbindlich definiert werden. Sind die Leistungsgruppen inhaltlich festgelegt, muss über die Finanzierung gesprochen werden.“

Den Umbau mit einem Transformationsfonds überwiegend aus den Beiträgen der GKV-Versicherten und der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber finanzieren zu wollen, führt zu Beitragssatzerhöhungen. Für eine Sektoren übergreifende Versorgung ist für den vdek wichtig, dass die Krankenhausreform Hand in Hand mit einer Reform des Rettungsdienstes und der Notfallversorgung geht. Diese sollten als Gesamtpaket noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Aus Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsgründen bedarf es hier zukünftig der Regelungskompetenz auf Bundesebene.

Gesundheitspolitischer Sprecher MdL Wahl (SPD) in der vdek-LV - 1 Frau und 4 Männer vor Roll-up stehend

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion MdL Florian Wahl (rechts), Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung, Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

Mit dabei, aber nicht auf dem Foto: Christel Dolder, vdek-Referatsleiterin Stationäre Versorgung, Hans Ehrenreich, Leiter Vertragsmanagement Süd der KKH, Ivana Conda, SPD und Roland Klose, parlamentarischer Berater der SPD-Landtagsfraktion.

CIRS und Patientensicherheit: Michael Mruck am 15. März 2024 beim Medizinischen Dienst in Stuttgart

Michael Mruck im Verwaltungsrat des MD

Engagiert sich für Patientensicherheit. Der Leiter der vdek-Landesvertretung in Baden-Württemberg, Michael Mruck, hat in der Sitzung des Verwaltungsrates Medizinischer Dienst einen spannenden Vortrag über das Webportal für Berichte von Versicherten über kritische und positive Ereignisse in der medizinischen Versorgung gehalten. Versicherte der Ersatzkassen und anderer Kassenarten haben erstmalig in Deutschland die Möglichkeit, auf dieser Plattform über kritische Ereignisse, aber auch über positive Erfahrungen in der medizinischen Versorgung anonym und in strukturierter Form zu berichten. Diese Informationen sollen genutzt werden, um aus den Erfahrungen der Versicherten zu lernen und die Patientensicherheit zu verbessern.
Der Vortrag ist auf ein hohes Interesse bei den Verwaltungsrätinnen und -räten gestoßen und hat zu wichtigen gemeinsamen Themen zwischen dem Medizinischen Dienst und den Krankenkassen(-verbänden) sehr gute Impulse geliefert: der Patientensicherheit und der Verbesserung in der Versorgungsqualität.

Michael Mruck und Andreas Klein

Der Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienst Baden-Württemberg, Andreas Klein, sprach Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, für die sehr gute Zusammenarbeit seinen Dank aus.

Die Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer am 14. März 2024 in der vdek-LV in Stuttgart

Die Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer in der vdek-LV. 1 Frau und 7 Männer sitzend zum gemeinsamen Foto

Simone Fischer, Landes-Behindertenbeauftragte, bespricht sich in der vdek-Landesvertretung in Stuttgart mit den Vertretern der Ersatzkassen und ihrem Verband vdek. Auf Vorschlag von Sozial-, Gesundheits- und Integrationsminister Manne Lucha MdL wurde Simone Fischer von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen bestellt (Landes-Behindertenbeauftragte). Als Nicht-Regierungsmitglied ist sie unabhängig und weisungsungebunden. Die Landes-Behindertenbeauftragte überwacht die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen auf allen staatlichen Ebenen. Außerdem fungiert sie als Beschwerde- und Qualitätssicherungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Verbände. Unser Foto zeigt: Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Landesvertretung, Simone Fischer, Landes-Behindertenbeauftragte, Markus Koffner, Leiter Vertragswesen TK-Landesvertretung, Zoran Bostrunic, Referatsleiter Pflege, Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, Hans Ehrenreich, Leiter Vertragsmanagement Süd der KKH, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

Die Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer in der vdek-LV. 1 Frau und 7 Männer sitzend zum gemeinsamen Foto
Die Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer in der vdek-LV.

Jochen Haußmann MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion am 13. März 2024 in der vdek-LV

Jochen Haußmann MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion in der vdek-LV. 1 Frau und 5 Männer in der Gruppe vor Roll-ups stehend.

Themen  waren  u. a. das Beteiligungs- und Entscheidungsrecht der GKV beim Bundesstrukturfonds, die Situation im hausärztlichen Bereich, regionale Gesundheitszentren (RGZ) und Notfallversorgung. Außerdem ging es um die Krankenhausreform und die Krankenhaus-Abrechnungsprüfung sowie das Medizinforschungsgesetz. Unser Bild zeigt Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Landesvertretung, Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung, MdL Joachim Haußmann (FDP/DVP), Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

MdL Dr. Michael Preusch (CDU) zur Sektoren übergreifenden und integrierten Notfallversorgung & Rettungsdienst am 27. Februar 2024 im Gespräch mit dem Verband der Ersatzkassen in der vdek-LV

MdL Dr. Michael Preusch (CDU) in der vdek-LV, 1 Frau und 6 Männer vor vdek-Roll-up stehend

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, MdL Dr. Michael Preusch: "Wir brauchen eine Sektoren übergreifende Perspektive beim Rettungsdienst und in der Notfallversorgung, wir fordern eine zentrale Notrufnummer auf die Leitstelle, wir haben viel zu teure Notfallstrukturen, wir benötigen das Leitstellengesetz jetzt. Wir brauchen einen übergreifenden Runden Tisch mit allen Stakeholdern, um einen strukturierten und Sektoren übergreifenden Dialog zu führen." Weitere Themen sind die Krankenhausreform und der Transformationsfonds: "Wir haben im Land keine Modellierungen von Simulationen und Auswirkungsanalysen." Zum Transformationsfonds: nicht akzeptabel ist, dass ab 2026 der Krankenhausstrukturfonds für zehn Jahre aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert werden soll. Michael Mruck: "Wir bieten unsere Fachexpertise an." MdL Dr. Michael Preusch (CDU), gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, im gesundheitspolitischen Austausch mit Winfried Plötze Landesgeschäftsführer der BARMER, Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung, Hans Ehrenreich, Leiter Vertragsmanagement Süd der KKH, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, MdL Dr. Michael Preusch (CDU), Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Landesvertretung, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

Rettungsdienstgesetz - Die FDP-Fraktion mit den Landtagsabgeordneten Weinmann und Haußmann am 22. Februar 2024 in Stuttgart im Austausch mit der vdek-Leitung

Rettungsdienstgesetz. Gespräch mit der FDP. 4 Männer in der Gruppe stehend.

Der bisherige Fördertatbestand des § 26 Rettungsdienstgesetz (RDG) muss erhalten bleiben. Zur Refinanzierung neuer Rettungswachen bedarf es einer klaren Regelung der Refinanzierung und einer zeitnahen Bereitstellung dieser Mittel. Es ist dringend erforderlich, dass bei der Neufassung des Rettungsdienstgesetzes der bisherige Fördertatbestand des § 26 RDG bestehen bleibt. Ein Hinterfragen oder Ändern dieser Regelung würde die erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur der Notfallrettung in erheblichem Maße ausbremsen und ihre Bestrebungen, die Versorgungsqualität der Patienten zu verbessern, konterkarieren. Bisher werden von der GKV nur die Betriebskosten einer Rettungswache finanziert, keine Um- oder Neubauten. Dieser Status quo muss zwingend beibehalten werden. Das Land muss seiner Finanzierungsverantwortung auch weiterhin nachkommen und die Finanzierung der Errichtung neuer Rettungswachen durch Fördermittel sicherstellen. Die Planungs-/Hilfsfrist muss sich an den individuellen medizinischen Notwendigkeiten der Patienten orientieren.

Einsätze im Rettungsdienst lassen sich anhand der Diagnose in unterschiedliche Kategorien einteilen, die sich mit Blick auf die medizinische Dringlichkeit deutlich unterscheiden. Ein Patient mit Herzstillstand muss in einer kürzeren Frist medizinisch versorgt werden, als dies z.B. bei einem Patienten mit einem gebrochenen Arm der Fall ist. Es ist deshalb dringend erforderlich, dass bei der Neufassung des Rettungsdienstgesetzes eine entsprechende Differenzierungsklausel aufgenommen wird. Das neue Rettungsdienstgesetz sollte im Rahmen der Planung die Möglichkeit eröffnen zu differenzieren und festzulegen, welche Notfallbilder oder Notfallkategorien aus notfallmedizinischen Gründen als Hilfsfrist und Prähospitalzeit relevant einzustufen sind. Eine solche an der medizinischen Dringlichkeit orientierte Regelung würde sicherstellen, dass zukünftig allen Patienten in der für ihre Diagnosegruppe adäquaten Zeit geholfen wird. Unser Foto zeigt: Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, MdL Nico Weinmann (FDP / DVP), stellv. Fraktionsvorsitzender und bevölkerungspolitische Sprecher, MdL Jochen Haußmann (FDP / DVP), Parlamentarischer Geschäftsführer und gesundheitspolitischer Sprecher, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation, vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende MdL Petra Krebs (Grüne) am 21. Februar 2024 in der vdek-Landesvertretung

MdL Petra Krebs (Grüne) in der vdek-LV. 2 Frauen und 2 Männer im Gruppenbild stehend

MdL Petra Krebs (Grüne), gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin, war in der vdek-Landesvertretung zu Gast. Vertreten waren außerdem Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER und Zoran Bostrunic, Referatsleiter Pflege. Themen waren die Notfallversorgung, die Krankenhausreform, Verschickungskinder, die Pflegekammer, Homöopathie und das Medizinforschungsgesetz. Unser Foto zeigt: Michael Mruck, Leiter der der vdek-LV, Nadia Mussa, Leiterin der TK-LV, MdL Petra Krebs (Grüne), Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von rechts nach links).

Die Bündnis 52-Beauftragten der 44 Stadt- und Landkreise, bestehend aus dem BKK-LV Süd, der IKK classic, der Knappschaft und die Ersatzkassen der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg tauschten sich am 20. Februar 2024 in Stuttgart aus

Kommunale Gesundheitskonferenz Bündnis 52 Beauftragten-Tagung der 44 Stadt- und Landkreise in der vdek-LV, Beauftragte im Gruppenbild

Themen waren Klima und Gesundheit, der health in all policies-Ansatz und der Entwurf des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes. Die Teilnehmenden: Tobias Tschinkel DAK, Martin Beck TK, Cornelia Gsell TK, Annalena Szigeth vdek, Birgit Meyering KKH. Digital zugeschaltet waren: Melanie Rottländer TK, Dominik Wenz SBK, Jürgen Matkovic BKK WMF, Klaus Riesterer IKK classic, Eva Bachthaler BKK VP, Cristoph Armbruster BKK SBH, Aleander Kraft BKK Scheufelen, Uwe Holzmüller DAK, Carola Waldraff BKK GB. Außerdem vor Ort in der vdek-Landesvertretung: Frank Winkler, vdek-LV Baden-Württemberg, Heinz-Peter Ohm, Sprecher der Kommunalen Gesundheitskonferenzen Baden-Württemberg, Nicole Lüdeke IKK classic, Carlos Philipp BKK-LV Süd, Gisbert Frühauf, Knappschaft (von links nach rechts).

Die Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg stimmt sich am 7. Februar 2024 in der vdek-LV in Stuttgart ab

Politikfachebene der Bündnis 52-Verbändekooperation in der vdek-LV, 1 Frau , 3 Männer stehend

Kassenartenübergreifend sind die Vertreterinnen und Vertreter der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg in Stuttgart mit einer gemeinsamen konsentierten politischen Strategie unterwegs. Gemeinsam wurden die gemeinsamen Interessen und politischen Positionen abgestimmt und auf den Weg gebracht. Gemeinsam wird es auch in diesem Jahr am 15. Mai 2024 einen Frühlingsempfang im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart geben. Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren auch wiederum ca. 150 Teilnehmende des baden-württembergischen Gesundheitswesens. Am 18. September 2024 findet darüber hinaus die traditionelle gesundheitspolitische Veranstaltung mit wiederum erwarteten rund 200 Teilnehmenden im GENO-Haus statt. Das Foto zeigt: Carlos Philipp, Stabsstelle Politik, Presse, Öffentlichkeitsarbeit des BKK-LV Süd, Frank Winkler, Leiter Politik und Kommunikation der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Nicole Lüdeke, Referentin Stab Politik der IKK classic, Gisbert Frühauf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Knappschaft, Regionaldirektion München (von links nach rechts).